Fr, 17. November 2017

Keine Reue

28.10.2016 09:31

Mel Gibson: „Wurde von korruptem Cop reingelegt“

"Scheinbar ist es jemanden wie mir nicht gestattet, einen Nervenzusammenbruch zu haben." Zum ersten Mal äußerte sich Mel Gibson öffentlich über den Zwischenfall, der ihn vor zehn Jahren zur Persona non grata in Hollywood werden ließ.

Der Star war damals wegen Trunkenheit am Steuer in Malibu verhaftet worden. Einer der Polizisten schnitt heimlich mit, wie Gibson eine antisemitische Schimpftirade ("Die Juden sind für alle Kriege in der Welt verantwortlich") vom Stapel ließ. In einem Podcast des Magazins "Variety" klingt bei "Mad Mel" bis heute wenig Reue durch: "Es war ein unglücklicher Zwischenfall. Ich war voll, wütend und in Haft. Was ich gesagt habe, wurde illegal von einem korrupten Polizeibeamten aufgenommen. Der hat das an die sogenannte Presse verkauft. Es war nicht fair."

"Leute reiten immer noch darauf rum"
Der 60-Jährige, der derzeit mit langem Bart an Rübezahl erinnert, legt darauf Wert, dass er sich schon längst für alles entschuldigt hat: "Zehn Jahre sind seither vergangen. Ich bin inzwischen trocken und das Ganze liegt im Nebel der Vergangenheit. Doch ständig reiten Leute noch immer darauf rum, was mich echt aufregt." Gibson fühlt sich missverstanden: "Mir wird unterstellt, ein Hater zu sein. Wenn das stimmen würde, dann hätte man ja auch noch weitere Beweise für meinen Hass in anderen Situationen aufgedeckt. Das ist nie passiert."

Bis heute besteht er darauf, dass allein "die acht doppelten Tequilas" in der Nacht für den Ausbruch verantwortlich waren: "Ich habe noch nie jemanden diskriminiert und alles in meinem Leben vorher und nachher bestätigt das. Deshalb finde ich es so unfair, dass ich abgestempelt wurde."

Polizeifotos ("Mugshots") von Promis, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind:

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