Mi, 13. Dezember 2017

Verluste bis zu 80 %

27.10.2016 15:56

Fischotter schnappen oft die dicksten Karpfen

Schwarzfischer der besonderen Art bereiten Teichbesitzern im Waldviertel Kopfzerbrechen. Denn immer öfter plündern Fischotter die Karpfenbestände. Ein Drittel der schwimmenden Leckerbissen sollen sich die pelzigen Räuber einverleibt haben, mitunter sogar bis zu 80 Prozent. Jetzt hört man bereits: "Die Otter müssen weg!"

Wenn die Teichwirte am Bruneiteich in Heidenreichstein mit dem Abfischfest ihren Erntedank feiern, wird wohl nicht jeder Fischzüchter in Partystimmung sein. Zwar hat das Sommerwetter das Wachstum der beliebten Waldviertler Karpfen begünstigt, doch darüber haben sich bisher vor allem gefräßige Räuber gefreut - vierbeinige im Pelz. 30 Prozent bis 80 Prozent des Bestandes sollen sich die streng geschützten Fischotter geschnappt haben. Betroffene Teichbesitzer fordern, dass Schutzbestimmungen gelockert werden. Von Abschuss will zwar keiner offen sprechen, aber: "Umsiedlungen werden wohl nicht reichen."

Eine spezielle Aktion zur Karpfen-Rettung wurde gestern in Unserfrau-Altweitra im Bezirk Gmünd gestartet. Weil der Wasserstand eines Teiches auf ein Minimum gesunken ist, werden mit Hilfe der Feuerwehr 80.000 Kubikmeter zugepumpt.

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