Mo, 20. November 2017

Nach 50 Jahren

26.10.2016 11:55

Einst umstrittenes Altarbild in Kirche enthüllt

Die Pfarrkirche von St. Johann in Niederösterreich ist "bunter" geworden: Im Zuge der Renovierung des Gotteshauses wurde ein Altarfresko sichtbar gemacht, das 50 Jahre lang verhüllt war. Der Grund: Das Bild habe einst stark polemisiert, schrieb die Diözese St. Pölten. "So kann man den Gottessohn nicht zeigen", lautete der Tenor Mitte der 1960er-Jahre.

Mittlerweile gelte das früher umstrittene Werk von Lydia Roppolt (1922-1995) als moderne Kunst. Die österreichische Künstlerin befasste sich vielfach mit sakralen Themen. Sie schuf Glasfenster für Kirchen, darunter in der Basilika Mariä Verkündigung in Nazareth, in der Ruprechtskirche in Wien, der Christkönigkirche in Linz und der Münzgrabenkirche in Graz.

Das Bild bringe Licht und Farbe in den früher düsteren, nun frisch ausgemalten Kirchenraum, freute sich Dechant und Pfarrer P. Jacobus bei einer Festmesse mit Abt Petrus Pilsinger vom Stift Seitenstetten. St. Johann in Engstetten ist eine Katastralgemeinde von St. Peter in der Au im Bezirk Amstetten.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden