Do, 23. November 2017

IT-Chef von IBM:

24.10.2016 11:22

„PCs sind im Betrieb dreimal teurer als Macs“

Jeder PC ist im Betrieb dreimal teurer als ein Mac. Das behauptet IBMs IT-Chef Fletcher Previn und lässt damit aufhorchen. Denn trotz höherer Anschaffungskosten ist er überzeugt: "Jeder Mac, den wir kaufen, spart uns Geld."

Seit 2015 können die weltweit mehr als 400.000 Angestellten des IT-Urgesteins wählen, ob sie lieber auf einem Windows-basierten Thinkpad von Lenovo oder einem Mac arbeiten wollen. 30.000 entschieden sich im vergangenen Jahr für die letztgenannte Option, heuer wurden weitere 90.000 Apple-Rechner verteilt, wie Previn auf der Jamf Nation User Conference, einer Apple-IT-Admin-Konferenz, berichtet.

Weniger problemanfällig
Befürchtungen, die Macs würden viel teurer als Windows-PCs sein, konnten laut Previn schnell entkräftet werden. Langfristig sei sogar das Gegenteil der Fall, denn Macs würden dreimal weniger Anrufe beim Support produzieren, zudem seien sie - langfristig gesehen - dreimal günstiger als Windows-Rechner. Mit ein Grund: Obwohl Macs inzwischen rund 15 Prozent der bei IBM befindlichen Rechner ausmachen, benötigen sie laut Previn nur fünf Prozent des Admin-Teams für den Support.

Teurer in der Anschaffung, günstiger im Betrieb
Entscheidender aber ist dem IBM-IT-Chef zufolge, dass Macs gegenüber einem PC mit einer Lebensspanne von vier Jahren zwischen 273 und 543 Dollar günstiger sind - obwohl die Apple-Rechner in der Anschaffung zwischen 117 und 454 US-Dollar teurer sind. Diese Kalkulation basiere bereits auf "den besten Preisen, die wir jemals von Microsoft bekommen haben."

"Multipliziert man diese Summe mit den mehr als 100.000 Macs, die IBM bis Ende dieses Jahres im Einsatz haben wird, dann reden wir hier über ernsthafte Einsparungen", so Previn. Der Betrieb von 100.000 Windows-PCs soll - vorsichtigen Schätzungen zufolge - gegenüber der gleichen Anzahl an Macs demnach Mehrkosten in Höhe von 57,3 Millionen US-Dollar verursachen. Wohl auch deshalb hätten 73 Prozent der Angestellten bereits angekündigt, künftig mit einem Mac arbeiten zu wollen.

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