Di, 21. November 2017

Bundesliga

22.10.2016 20:40

Altach biegt Admira und macht Boden auf Sturm gut

Der SCR Altach hat am Samstag Boden auf Bundesliga-Spitzenreiter Sturm Graz gutgemacht. Die Vorarlberger gewannen in der 12. Runde zu Hause gegen Admira Wacker mit 2:0. Damit verkürzte der Tabellenzweite den Rückstand auf Sturm auf sechs Punkte, die Grazer hatten zuvor gegen Mattersburg nur ein 2:2 erreicht. Für die Admira war es das Ende einer Serie von inklusive Cup vier Spielen ohne Niederlage.

Die 4.609 Zuschauer in der Cashpoint-Arena sahen ein unspektakuläres Match, in dem die Ländle-Elf kein Feuerwerk abbrannte, sich aber im Kollektiv sehr ballsicher, zweikampfstark und vor allem effizient präsentierte. Kapitän Philipp Netzer brachte Altach in der 17. Minute nach dem ersten Eckball per Kopf in Führung. Der erst drei Minuten vorher eingewechselte Nikola Dovedan sorgte in der 65. Minute ebenfalls per Kopf für den Endstand.

In der Anfangsphase agierten beide Mannschaften vorsichtig, wobei die Admira noch etwas mutiger nach vorne spielte. Netzer brachte die Seinen zu diesem Zeitpunkt überraschend mit der ersten Chance in Führung, weil sein Kopfball irgendwie den Weg durch die Beine von Admira-Goalie Andreas Leitner fand. Schiedsrichter Alexander Harkam entschied sofort auf Tor.

Auf Konter lauern
Anschließend ließen die Hausherren den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren und lauerten auf Konter. Die beste Möglichkeit ließ Daniel Luxbacher in der 33. Minute aus, als er nach einem lehrbuchmäßigen, von Dimitri Oberlin vorgetragenen Gegenstoß am kurzen Eck vorbeischoss. Bei der ersten dicken Chance für die Gäste rettete ÖFB-Ersatzkeeper Andreas Lukse mit dem Bein gegen Toni Vastic (43.), der die Abseitsfalle überlistet hatte.

Oberlin (48.) eröffnete die zweite Spielhälfte mit einem abgeblockten Schuss nach Ngamaleu-Vorlage. Der für Dominik Starkl eingewechselte Eldis Bajrami (55.) zeigte auf der Gegenseite mit einem Distanzschuss auf, der aber weit über das Tor strich. Für die Vorentscheidung sorgte Dovedan mit seinem dritten Saisontor. Der Ex-LASK-Akteur köpfelte aus kurzer Distanz ein.

Nicht mehr zulegen
Die Niederösterreicher konnten im Finish nicht mehr zulegen. Ein Schuss von Thomas Ebner (82.) aus großer Entfernung klatschte an die Latte. Die Rheindörfler sind seit der 1:2-Niederlage in Ried vier Bundesliga-Partien in Folge und saisonübergreifend acht Heimspiele ungeschlagen.

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