So, 19. November 2017

Rohstoffe teurer

20.10.2016 16:26

Brau Union und Ottakringer erhöhen ihre Bierpreise

Schlechte Nachrichten für alle Biertrinker: Der Gerstensaft wird teurer. Nach Marktführer Brau Union (Gösser, Zipfer, Heineken usw.), der angekündigt hat, seine Bierpreise mit Dezember im Schnitt um zwei Prozent anzuheben, zieht nun ein weiterer Großkonzern nach: Die Ottakringer-Brauerei wird mit kommendem Jänner um durchschnittlich 2,5 bis 3,5 Prozent mehr verlangen.

Als Grund verweist die Brau Union etwa auf gestiegene Kosten bei Rohstoffen und Personal sowie Investitionen in Produktvielfalt und Nachhaltigkeit. Diese könnten innerhalb des Unternehmens durch Effizienzsteigerungen nur teilweise aufgefangen werden. Wie sich die höheren Preise in den Supermarktregalen durchsetzen, wird sich wegen des harten Wettbewerbs erst zeigen.

Brau Union trennte sich 2009 von Ottakringer
Die Brau Union ist Österreichs größter Bierkonzern und betreibt österreichweit acht Brauereien - in Zipf, Göss, Puntigam, Schwechat, Wieselburg, Schladming, Falkenstein und Kaltenhausen. Zu den Biermarken der Brau Union gehören unter anderem Gösser, Zipfer, Puntigamer, Reininghaus, Schwechater, Schladminger und Wieselburger sowie die Marke der Mutterfirma Heineken. 2009 hat sich die börsenotierte Wiener Ottakringer Brauerei nach mehr als elf Jahren vom langjährigen Miteigentümer Brau-Union getrennt. Die Ottakringer Brauerei hat mehr als 150 Mitarbeiter und setzt rund 77 Millionen Euro im Jahr um. Sie beschreibt sich als "zweitgrößte Privatbrauerei Österreichs".

Nur die Tschechen trinken mehr Bier
In Summe kommen auf einen Österreicher 210 Krügel im Jahr - das macht stolze 105 Liter. Damit belegen wir nach Tschechien (135 Liter) den zweiten Platz im internationalen Pro- Kopf-Verbrauch. Nicht nur deshalb gilt die Alpenrepublik als Bier-Nation: Mit 214 Herstellern ist Österreich das Land mit der höchsten Dichte an Brauereien in ganz Europa. Mehr als 1000 verschiedene Sorten von Hopfen und Malz bietet der Markt derzeit - so viel, dass jeder Einwohner fast drei Jahre lang täglich ein anderes Bier verkosten könnte.

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