Di, 21. November 2017

Europa League

20.10.2016 10:35

Austria: „Es sind auch in Rom 3 Punkte zu holen!“

Der Sportchef als Vorbild: Franz Wohlfahrt sieht die Austria am Donnerstag in Italiens Hauptstadt in der Außenseiterrolle, keiner muss aber vor dem großen Namen AS Roma in Ehrfurcht erstarren.

Regisseur Alex Grünwald nennt es ein "absolutes Highlight", für Trainer Thorsten Fink ist es "ein Spiel wie in der Champions League" - nüchterner sieht Austrias Sportchef Franz Wohlfahrt den Europa-League-Auftritt beim AS Rom: "Keiner muss in Ehrfurcht erstarren, auch hier sind drei Punkte zu holen!"Aussagen wie "Spiel des Jahres" will Wohlfahrt überhaupt nicht hören: "Weil es in dieser Saison vielleicht noch Spiele geben wird, in denen es um den Europacup geht. Wie soll man dann diese nennen, wenn schon die Partie in Rom das Spiel des Jahres ist?"

Den Sportchef freut es natürlich für die Spieler, "dass sie in einer tollen Stadt gegen einen großen Klub spielen dürfen", er, der mit der Austria und dem VfB Stuttgart einige "Europacup-Schlachten" absolviert hat, sagt aber zugleich: "Wir sind nicht hierhergekommen, um nur ein achtbares Resultat zu holen. Klar sind wir Außenseiter, ist Roma der große Favorit - aber das heißt noch lange nicht, dass wir chancenlos sind. Wir müssen an unsere Chance glauben, uns etwas zutrauen, dann kann es auch in Rom klappen. Dass wir es auswärts können, haben wir diese Saison im Europacup schon unter Beweis gestellt, es ist kein Zufall, dass wir alle bisherigen vier Auswärtsspiele gewonnen haben."
Was er sehen will: "Einen mutigen und couragierten Auftritt der Mannschaft, sicher ist es auch eine Art Reifeprüfung für jeden einzelnen Spieler, alle können zeigen, was sie international schon draufhaben."

Derby ist wichtiger
Trainer Thorsten Fink sieht es ähnlich wie der Sportchef: "Wir werden uns sicher nicht nur hinten reinstellen, wollen auch selbst Chancen herausspielen und uns so teuer wie nur möglich verkaufen. Und natürlich hoffen wir darauf, dass uns die Roma-Spieler etwas unterschätzen, zu verlieren haben wir jedenfalls nichts." Fink blickt aber auch schon ein wenig über den Tellerrand hinaus: "Noch viel wichtiger ist es für mich, dass wir am Sonntag das Derby gewinnen!"

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