Do, 23. November 2017

Weg aus der Krise

20.10.2016 10:17

Rapid: Nur mit Mut gelingt der Befreiungsschlag

Rapids große Chance im Kampf gegen die Krise: Mit einem Sieg gegen Sassuolo in der Europa League (Donnerstag, 21.05 Uhr) lebt die Aufstiegschance in Europa und auch das Selbstvertrauen für das Derby am Sonntag wäre wieder verstärkt.

"Dann hoffe ich, dass die Fans auf uns setzen und die Buchmacher ordentlich auszahlen müssen." Die Reaktion von Trainer Büskens, als ihm die Quote, der Deutsche selbst wettet nicht, vor die Nase gehalten wurde: Rapid ist am Donnerstag gegen Sassuolo Favorit. Gegen den aktuell Vierten (ohne Strafverifizierung) der Serie A. Und obwohl Grün-Weiß seit fast einem Monat sieglos, sogar an St. Pölten, Ried und Altach gescheitert ist.

Für Büskens wird es eng
Egal. Europa League ist anders, da ist Rapid nach dem 3:2 gegen Genk trotz des 0:1 in Bilbao noch im Soll. So will man auch vor über 23.000 Fans im Weststadion auftreten: "Wir sehnen uns alle nach einem Erfolgserlebnis", gibt Büskens zu. "Ein Sieg wäre ein Befreiungsschlag." Auch im Hinblick auf das Derby am Sonntag. Sicher die wichtigere Partie für Rapid. Und vor allem für Büskens’ Zukunft in Hütteldorf. "Ich werde niemanden schonen", will der Deutsche aber davon - und von der Austria - noch nichts wissen. Am Donnerstag geht es darum, die Fans und das Vertrauen zurückzugewinnen, im Aufstiegsrennen zu bleiben: "Sassuolo hat in Genk verloren, warum sollten wir sie nicht schlagen?", gibt sich auch Kapitän Schwab kämpferisch.

Entsprechend der Auftrag von Büskens gegen die sehr disziplinierten, selbst offensiven  Italiener: "Wir müssen uns die Räume erkämpfen, mutig auftreten." Zwar weiter im gewohnten 4-2-3-1-System. Und dennoch soll, nein darf Solostürmer Joelinton im Strafraum nicht wieder als Alleinunterhalter agieren. Da sind mehr Abschlüsse von Schaub, Schwab und Co. gefordert.
Denn Sassuolo ist zwar besser als der Name bekannt, aber auswärts keine Übermacht. In der Saison gelang in sieben Spielen in der Fremde nur ein Sieg. In Palermo 1:0. Auch nicht furchteinflößend.

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