Sa, 18. November 2017

Gutachten fertig

18.10.2016 17:27

Hannes Arch war bei Todes-Crash nicht betrunken

Extremsportler Hannes Arch ist bei seinem tödlichen Hubschrauber-Absturz in der Nacht auf 9. September nicht betrunken oder anderweitig beeinträchtigt gewesen. Das ergab ein toxikologisches Gutachten, das die Staatsanwaltschaft Klagenfurt in Auftrag gegeben hatte. Behördensprecher Markus Kitz hat dies am Dienstag bestätigt.

Ein technisches Gutachten zum Absturz, das ebenfalls die Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben hatte, soll gegen Ende des Jahres vorliegen.

Absturz bei nicht erlaubtem Nachtflug
Arch war beim Absturz des von ihm gesteuerten Helikopters bei einem nicht erlaubten Nachtstart im Nationalpark Hohe Tauern ums Leben gekommen. Mit an Bord war ein deutscher Hüttenwirt gewesen, der den Crash schwer verletzt überlebte. Der Wirt erklärte später in einem Interview über den Unfallhergang, dass plötzlich eine Felswand im Scheinwerferlicht aufgetaucht sei. Arch habe noch versucht, die Maschine hochzuziehen, doch dafür sei es zu spät gewesen. Er selbst habe dann rund acht Stunden auf seine Rettung gewartet. Er habe kaum atmen können, weil sein Brustkorb eingequetscht war. "Ich dachte, das war es wohl."

Arch ist am 11. September im engsten Familienkreis in seinem obersteirischen Heimatort Trofaiach beigesetzt worden, am 17. September wurde dort eine Gedenkfeier veranstaltet, an der rund 1000 Menschen teilnahmen.

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