Fr, 20. Oktober 2017

Gastronomie teurer

17.10.2016 10:33

Inflation im September auf 0,9 Prozent gestiegen

Die Teuerung ist im September in Österreich im Jahresabstand auf 0,9 Prozent gestiegen. Wie die Statistik Austria am Montag mitteilte, seien die Preistreiber im Jahresabstand Restaurants und Hotels gewesen, die Preise für Sprit seien zurückgegenagen und hätten erneut als Hauptpreisdämpfer gewirkt.

Die Treibstoffpreise verbilligten sich im Jahresvergleich deutlich weniger stark als im August und in den Vormonaten, blieben aber trotzdem noch Hauptpreisdämpfer. Nahrungsmittel verteuerten sich im September nur moderat. Preisanstiege gab es bei Fleisch, Brot und Getreideerzeugnissen, Obst und alkoholfreien Getränken. Billiger wurden Milch, Käse und Eier sowie Gemüse.

Täglicher Einkauf wurde erneut teurer
Der tägliche Einkauf, der im Mikrowarenkorb abgebildet ist und überwiegend Nahrungsmittel enthält, wurde im September im Jahresabstand um 1,3 Prozent teurer. Das Preisniveau des Miniwarenkorbes, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg im Jahresabstand nur um 0,1 Prozent.

Wohnungsmieten um 3,3 Prozent gestiegen
In der Ausgabengruppe "Wohnung, Wasser, Energie" legten die Preise durchschnittlich um 1,0 Prozent zu. Überdurchschnittlich stark stiegen Wohnungsmieten um 3,3 Prozent. Zugelegt haben auch die Betriebskosten für Mietwohnungen um 1,0 Prozent und jene für Eigentumswohnungen um 2,2 Prozent. Die Instandhaltung und Reparatur der Wohnung kostete um 0,8 Prozent mehr.

Restaurant und Hotels als Preistreiber
Bedeutendster Preistreiber im Jahresvergleich war die Ausgabengruppe "Restaurants und Hotels" (durchschnittlich +3,0 Prozent). In erster Linie waren die teureren Bewirtungsdienstleistungen dafür verantwortlich. Hotels kosteten durchschnittlich um 2,4 Prozent mehr.

Benzin und Diesel als Hauptpreisdämpfer
Die Treibstoffpreise hingegen gingen im September um 3,5 Prozent zurück und wirkten damit als Hauptpreisdämpfer. Reparaturen privater Verkehrsmittel verteuerten sich um 3,7 Prozent.

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