Mo, 11. Dezember 2017

Soldat gebissen

14.10.2016 15:43

Drogendealer flüchtet und lässt Tochter zurück

Unfassbare Szenen am Bahnhof Loipersbach im Burgenland: Ein Marokkaner (28), der mit seiner dreijährigen Tochter im Zug unterwegs war und dabei Drogen über die Grenze geschmuggelt haben soll, geriet in eine Kontrolle. Der vorbestrafte Familienvater ließ sein Kind los und lief davon. Bei seiner Festnahme biss der Verdächtige auch noch einen Soldaten in die Hand.

Getarnt als liebevoller Vater, reiste ein Dealer mit 300 Gramm Cannabis per Zug von Ungarn nach Österreich. Die Grenzpolizisten - in Begleitung zweier Soldaten - ließen sich aber nicht täuschen. Am Bahnhof Loipersbach stiegen sie mit dem Verdächtigen aus, kontrollierten den Fahrgast.

Plötzlich ließ der Mann sein Kind los und türmte. Nach kurzer Flucht konnten die Verfolger ihn stoppen. Im Gerangel biss der Marokkaner (28) zu. Trotz Handschuh erlitt ein Soldat (26) eine blutende Wunde - Festnahme!

"Was soll der Kleinen schon passieren?"
Im Verhör zeigte sich der Täter kaltschnäuzig. Auf die Frage, warum er seine Tochter am Bahnsteig einfach zurückgelassen hatte, erwiderte der dreifache Familienvater bloß: "Was soll der Kleinen bei der Polizei schon passieren?"

Der Kriminelle sitzt in U-Haft. Er saß bereits wegen Drogenhandels in Wiener Neustadt hinter Gittern und wurde danach abgeschoben. In seiner Wohnung in Sopron fanden Ermittler ein Kilogramm Cannabis.

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