Mi, 18. Oktober 2017

"Krone"-Ombudsfrau

14.10.2016 11:00

Trotz Betriebsstörung zahlt CAT Ersatz-Taxi nicht

Wegen einer Sperre der Bahnstrecke zum Flughafen Wien kaufte Ernst S. am 8. Juni ein Ticket für den Schienenersatzverkehr des Flughafenzuges CAT, um zur Arbeit zu kommen. Weil dieser auch nicht fuhr, nahm er auf Anweisung des Personals ein Taxi. Die Übernahme der Kosten wurde zugesagt. Doch davon ist jetzt keine Rede mehr!

Ernst S. pendelt täglich auf der Strecke der S-Bahn S 7 zwischen dem Bahnhof Wien-Mitte und dem Flughafen Wien zur Arbeit. Da am 8. Juni die Zugstrecke komplett gesperrt war, sah der Leser am Bahnsteig in Wien, dass der CAT-Betreiber einen Schienenersatzverkehr anbietet. "Ich kaufte ein Ticket. Der Bus fuhr aber nicht, weshalb wir Passagiere instruiert wurden, ein Taxi zu nehmen und die Rechnung später einzureichen", so der Wiener. Doch die auch schriftlich zugesagte Erstattung der 20 Euro wurde abgelehnt, als sich herausstellte, dass Herr S. kein Flugticket hatte.

Die City Air Terminal GmbH teilte auf Anfrage mit, dass geschultes Personal nur Fahrgäste mit Flugtickets über den Taxi-Service informiere. Berufsverkehr-Kunden müssten auf Ersatzbusse warten. Außerdem hätte nach Bekanntwerden des Schienenersatzverkehrs kein Ticketkauf erfolgen dürfen. In Kulanz biete man aber ein CAT-Ticket im Wert von 19 Euro. Weil Herr S. jedoch eine Jahreskarte für die S-Bahn besitzt, möchte er die bezahlten 20 Euro bar zurück. Doch das lehnt der CAT-Betreiber kategorisch ab. Was der Ombudsfrau nicht ganz verständlich ist.

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