So, 19. November 2017

In Aktien investiert

11.10.2016 15:38

Traum vom Reichtum geplatzt

Statt für ein geregeltes Einkommen zu schuften, wollten ein 55-Jähriger sowie einer seiner Bekannten (41) im Mostviertel den Spieß einmal umdrehen und das Geld für sich arbeiten lassen. Telefonisch wurden ihnen Aktien angeboten. Die Männer griffen zu, saßen aber Betrügern auf. Die Bilanz: keine Wertpapiere, Geld weg!

Offenbar das Blaue vom Himmel versprachen als britische Finanzberater getarnte Kriminelle einem Mann aus dem Bezirk Scheibbs, als sie ihm telefonisch einen sogenannten vorbörslichen Aktienkauf anboten. Der 55-Jährige glaubte an schnellen Reichtum und überwies viel Geld auf ein Konto in Deutschland. Eine Woche später stieg auch ein befreundeter Landwirt auf einen solchen Deal ein. Der 41-Jährige machte ebenfalls ein hübsches Sümmchen für die angepriesenen World-Wide-Wind-Aktien locker.

Wenige Monate später wussten die vermeintlichen Aktionäre: Sie können die erwarteten Gewinne in den Wind schreiben - die Wertpapiere hatte es offensichtlich nie gegeben, überwiesene Beträge hatten die Betrüger längst einkassiert. Nun versuchen Ermittler, der Spur des Geldes zu folgen.

Eine weitere Betrugsmasche, vor der gewarnt wird: Nach wie vor kursieren gefälschte E-Mails, in denen Brief- und Paketsendungen der Post angekündigt werden. Klickt man auf die angefügte Datei, wird der Computer gesperrt und nur gegen "Lösegeld" wieder zum Laufen gebracht. Fachleute betonen: "Hände weg von derartigen elektronischen Nachrichten!"

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