Fr, 24. November 2017

Aktion in der Stmk

06.10.2016 10:16

Wildunfälle: Gefährliche Strecken im Fokus

Die Sulmtalstraße B 74 zwischen Kaindorf und Silberberg ist eine jener Streckenabschnitte, an denen es Jahr für Jahr zu besonders vielen - und folgenschweren - Wildunfällen kommt. Das Land Steiermark und die Steirische Landesjägerschaft wollen dem nun mit einer neuen Schwerpunktaktion entgegentreten.

"Bei uns werden Pkw mit Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h gemessen", schildert Alfred Jarc, Obmann der Jägerschaft von Kaindorf, die Situation an der 74. Rund 20 Wildunfälle gibt es hier Jahr für Jahr - meist mit erheblichen Schäden am Fahrzeug. Die betroffenen Rehe haben bei einem derartigen Crash ohnehin keine Chance.

Reflektoren und Warnakustik
Zahlreiche solcher "Hotspots" für Wildunfälle gibt es in der gesamten Steiermark. "Wir haben auf einer digitalen Karte erfasst, wo jährlich alle Wildunfälle vorkommen", erklärt Landesjägermeister Heinz Gach. Um die Zahl zu senken, startet nun eine Aktion von Land Steiermark, Steirischer Landesjägerschaft und Universität für Bodenkultur in Wien. "Es kommen nicht nur neue Reflektoren zum Einsatz, sondern auch akustische Signalgeber, die das Wild abschrecken sollen, wenn ein Auto kommt. Wo nötig, wird es auch kleinere bauliche Maßnahmen geben", erklärt Gach.

Besserer Schutz für Mensch und Tier
An vorerst rund 35 der steirischen "Hotspots" sollen die neuen Maßnahmen zum Schutz von Tier und Mensch zum Einsatz kommen. Die Kosten übernimmt zu zwei Drittel das Land. "Den Rest teilt sich die Steirische Landesjägerschaft mit der Jägerschaft des jeweiligen Reviers", so Gach.

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