Sa, 18. November 2017

Wallner auf Jobsuche

05.10.2016 22:03

„Die Leidenschaft ist immer noch da“

Ex-Teamkicker Wallner lebt nach dem Abstieg mit Grödig in Rif - und hofft weiter auf einen Profivertrag.

Exakt 112 Bundesliga-Tore hat Roman Wallner auf seinem Habenkonto, damit nur um fünf weniger als Salzburgs Jahrhundert-Kicker Heimo Pfeifenberger. Allein 42 Mal netzte er für Rapid und 26 Mal für Red Bull Salzburg ein. Die letzten sechs Tore gelangen ihm in seinen zwei Grödig-Jahren, wo er allerdings in der ersten Saison bei Coach Baur schon aussortiert war.

Ging nun mit dem Abstieg des Dorfklubs im Mai eine schillernde Fußballer-Karriere still und heimlich zu Ende? Nun, Wallner tut alles dafür, dass es nicht so ist. Derzeit lebt der 34-Jährige weiter in Rif und hält sich privat fit. "Laufen und Kraftkammer in Hallein, dazu trainiere ich bei Salzburger Liga-Klub Bischofshofen viermal die Woche. Ab einem gewissen Zeitpunkt wollte ich nicht mehr allein durch die Gegend rennen", sagte der gebürtige Grazer. Die Rutsche in den Pongau legte ihm Bischofshofen-Macher und Ex-Judoka Patrick Reiter. "Klar fehlt mir die Matchpraxis, aber das Training unter Miroslav Polak ist sehr gut", lobt der Vollblut-Stürmer die Arbeit des einstigen Bundesliga-Coaches von Austria Salzburg.

Gab es nach dem Abstieg mit Grödig ("Mit Manager Haas habe ich immer noch Kontakt") Angebote? "Ja, auch aus dem Ausland. Manche Sachen wären sehr interessant gewesen, haben sich aber zerschlagen." Jedoch würde der Vater einer Tochter bei einem passenden Offert die Koffer sofort packen. Als vereinsloser Kicker kann er immer - auch außerhalb des Transferfensters - wechseln. "Die Leidenschaft ist noch immer da. Das Kicken macht mir nach wie vor viel Spaß. Sonst würde ich den Aufwand gar nicht mehr betreiben", will der 29fache ÖFB-Teamspieler Profi bleiben. Und wenn sich nichts ergibt, könnte er sich eine Amateur-Saison etwa in Bischofshofen vorstellen, nachdem er einst schon für die Grödig Amateure in der Salzburger Liga auflief? "Keine Ahnung, das weiß ich nicht. Schauen wir, was sich bis zum Frühjahr tut."

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