Di, 17. Oktober 2017

"Keine Ehre"

05.10.2016 21:56

Wirbel um Parlamentsbesuch von Tyson in Rumänien

Ein Parlamentsbummel des früheren Box-Weltmeisters Mike Tyson hat für Unruhe unter rumänischen Politikern gesorgt. Der 50-Jährige war am Mittwoch auf Werbetour für einen Energy-Drink in Bukarest. Zum Unwillen von Parlamentspräsident Calin Popescu Tariceanu wurde Tyson durch den Palast der Volksvertretung geführt, berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax.

Angesichts von Tysons Vorstrafen sei dessen Besuch für das Parlament "keine Ehre", befand Tariceanu. Hingegen meinte eine Gruppe von Senatoren, darunter Rumäniens Tennis-Altstar Ilie Nastase, der frühere Boxer sei ein "Beispiel für Re-Integration".

US-Boxer Tyson war 1992 wegen Vergewaltigung zu sechs Jahren Haft verurteilt worden, von denen er drei Jahre absaß. Dazu kam 1999 ein Jahr Haft wegen Körperverletzung.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).