Do, 23. November 2017

Kälte aus Russland

05.10.2016 10:29

Auf Super-September folgt jetzt eisiger Schneefall

Eben erst hat uns der September einen weiteren Super-Sommermonat beschert, doch nun drängt sich der Winter dreist in die Herbstzeit hinein: Im ganzen Land froren bereits die Menschen, die am Mittwochmorgen ihr Heim verließen. Doch es kommt noch "eisiger": Aktuelle Prognosen rechnen nämlich bereits am Donnerstag mit Schneefällen, unter anderem in Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark!

Das Zentrum des Wintereinbruchs samt weißer Pracht soll, so die Wetterexperten, in der Steiermark liegen - genauer gesagt in Bad Aussee. Dort sei schon in der Nacht auf Donnerstag mit Schneefall zu rechnen, ab Mitternacht bis etwa 9 Uhr früh sei die Wahrscheinlichkeit dafür außerordentlich hoch. Bis zu zehn Zentimeter Neuschnee seien möglich. Kein Wunder, denn die Temperaturen sollen dort auf Werte von nur 1 bis 8 Grad fallen.

Sonne nur im Süden
Aber auch in den übrigen Landesteilen fällt die Schneefallgrenze deutlich unter 1000 Meter. Generell ist daher auf höher gelegenen Passstraßen (etwa Präbichl oder Seeberg) mit winterlichen Bedingungen zu rechnen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 1 und 13 Grad - die hohe Werte werden aber nur im Süden erzielt. Trocken und oft aufgelockert bewölkt ist es im Westen und Süden des Landes. Der Nordwestwind weht um den Alpenostrand herum sehr lebhaft, sonst oft mäßig und im Westen nur schwach.

Russische Kälte durch Tiefdruckgebiet "Zofia"
Verantwortlich für das Winterwetter ist hauptsächlich das Tiefdruckgebiet "Zofia", das sich über Osteuropa ausbreitet und eine kräftige Strömung entwickelt. Diese schiebt kalte und feuchte Luft aus Russland in den Alpenraum.

Die Wetterkamera am Semmering zeigte am Mittwoch schon die ersten Schneeflocken:

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