Sa, 18. November 2017

Luftstreitkräfte

28.09.2016 10:23

In Zukunft hat Salzburg das Kommando am Himmel!

Es ist eigentlich das Herz des Militärs: Das Streitkräfteführungskommando, die Zentrale für alle operativen Einheiten, also für gut 80 Prozent aller Truppen des Bundesheeres. Aufgegliedert war das Kommando bislang grob in drei Abteilungen: Landstreitkräfte (Soldaten, Panzer), Luftstreitkräfte (Helikopter, Eurofighter) und Spezialkräfte wie das Jagdkommando. Die Standorte des Kommandos waren bisher in Graz und in Salzburg.

Das wird jetzt aber anders. Während die Landstreitkräfte weiterhin von der Steiermark aus koordiniert werden, wechselt der gesamte Teilstab Luft nach Salzburg in die Schwarzenbergkaserne und wird zum neuen Kommando Luftstreitkräfte. "Air Chief" ist Brigadier Karl Gruber, der früher bereits als Bereichsleiter unter anderem für die "Airpower"-Flugshow zuständig war. Es ist nur eine von vielen Umstrukturierungen, die durch die Offensive von Heeres-Minister Hans Peter Doskozil dem Salzburger Bundesheer Rückenwind verleiht. Wenngleich eine militärisch sehr zentrale.

So werden derzeit die Räumlichkeiten für die neue Dienststelle in der Schwarzenbergkaserne adaptiert. Immerhin wird von 60 Stellen auf 160 Stellen aufgerüstet. "Wir arbeiten mit den vorhandenen militärischen Ressourcen", sagt Markus Fauland, Sprecher der Luftstreitkräfte. Er baut unter anderem die neue Kommunikationsabteilung auf. "Das Kommando neu aufzustellen ist eine Mega-Aufgabe und eine große Herausforderung", sagt Fauland.

Ab Jänner im Dienst
Mit 1. Oktober beginnt eine dreimonatige Umstellungsphase, ab 1. Jänner nimmt das Kommando seinen Dienst auf. Neben Abteilungen wie Personal, militärische Sicherheit, Finanzmanagement oder Einsatzführung stehen dann zwei Brigaden unter Salzburger Befehl: Die Luftunterstützung (Hubschrauber, Transportflieger) vom Fliegerhorst Vogler in Hörsching (OÖ) aus und die Luftraumüberwachung, unter anderem mit dem System Goldhaube (Bunker St. Johann) und den Eurofightern in Zeltweg. Die technische und logistische Unterstützung dafür bleibt allerdings als eine "Außenstelle" in Wien.

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