Di, 21. November 2017

Sexismusvorwürfe

27.09.2016 11:19

Bizarre Werbung: Aal-Mädchen spaltet Japan

Mit einem äußerst bizarren Werbevideo mit einem jungen Mädchen, das sich in einen Aal verwandelt, hat sich eine japanische Stadt Kritik eingehandelt. In dem Zwei-Minuten-Spot erscheint die Japanerin im schwarzen Badeanzug zu Klavierklängen an einem Schwimmbecken und sagt: "Füttere mich". Ein Mann erzählt dann, wie er sie ein Jahr lang satt gefüttert habe.

Das Mädchen wächst heran und sagt schließlich "Sayonara" (Auf Wiedersehen), bevor es in das Becken springt und als Aal durchs Becken schwimmt. Anschließend werden gebratene Aale auf einem Grill gezeigt.

Stadtverwaltung handelte sich Shitstorm ein
Es seien Dutzende von Beschwerdeanrufen bei der Stadtverwaltung von Shibushi auf der südwestlichen Provinz Kagoshima eingegangen, berichteten lokale Medien am Dienstag. Die Stadtverwaltung habe mit dem Video für die Zucht von Aalen, einer lokalen Delikatesse, werben wollen.

Im Internet sorgte der Spot für einen Shitstorm. Einige User meinen, das Video sei sexistisch. Mancher habe an ein Mädchen gedacht, das gefangen gehalten wird, andere habe es an Kannibalismus erinnert, schrieb die Nachrichtenagentur Kyodo. Vertreter der Stadt hätten eingesehen, dass das Video gedankenlos gewesen sei. Dabei habe man nur veranschaulichen wollen, wie viel Mühe man sich bei der Aalzucht gebe.

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