Sa, 25. November 2017

Artenschutzkonferenz

27.09.2016 09:33

Kampfansage gegen Online-Handel mit Wildtieren

Im Rahmen der Welt-Artenschutzkonferenz (Cites) in Johannesburg hat man dem Wildtierhandel im Internet den Kampf angesagt. Unter dem Motto "Taking a byte out of Wildlife Cybercrime" wurde eine Kampagne dagegen vorgestellt. In der südafrikanischen Metropole tagen seit Samstag Vertreter aus 183 Ländern, um neue Regeln für den weltweiten Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen aufzustellen.

"Illegaler Wildtierhandel im Internet stellt eine ernsthafte Bedrohung für viele gefährdete Tierarten dar", erklärte Tania McCrea-Steele, Leiterin der Kampagne des Internationalen Tierschutzfonds (IFAW). "Unter anderem sind Elefanten, Nashörner und viele Reptilien- und Vogelarten betroffen."

Große Internetfirmen an Bord
Teil der Kampagne sind unter anderem das Online-Auktionshaus eBay, das chinesische Internetunternehmen Tencent und die Organisationen IFAW und Traffic. eBay hatte Anfang 2009 den Verkauf von Elfenbein über seine Plattform verboten.

Vor zwei Jahren beobachtete IFAW 280 Websites in 16 Ländern über einen Zeitraum von sechs Wochen. Dabei fanden Ermittler knapp 10.000 Tiere und Tierprodukte, die von gefährdeten Arten stammten - in einem geschätzten Wert von zehn Millionen Dollar.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).