Sa, 18. November 2017

Schütze getötet

27.09.2016 07:45

Texas: Anwalt schoss auf Autos - neun Verletzte

Möglicherweise aus Frust und Zorn über das Scheitern seiner Firma hat ein Rechtsanwalt am Montag in der texanischen Stadt Houston auf fahrende Autos geschossen und neun Menschen verletzt. Er selbst wurde schließlich in einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.

Die Polizei bestätigte zunächst lediglich, dass der Schütze ein Rechtsanwalt war, der Probleme mit seiner Firma gehabt habe. Örtlichen Medien zufolge handelte es sich um einen 46-Jährigen, der zusammen mit einem Partner eine Kanzlei betrieben hatte. Sein Sohn sei über das Scheitern seiner Firma aufgebracht gewesen, die wegen Mangels an Klienten geschlossen worden sei, zitierten TV-Sender den Vater des Schützen.

Zeuge: Mindestens 30 Schüsse
Der Mann hatte am Montag an einer Ladenzeile das Feuer eröffnet. Im Fernsehen waren Bilder von Autos mit Einschüssen und zersplitterten Scheiben zu sehen. Sechs Menschen erlitten Schusswunden, drei weitere wurden durch Glasscherben verletzt. Ein Augenzeuge sagte dem Sender KCR2, es seien mindestens 30 Schüsse gefallen.

Als die Polizei eintraf, habe der Täter sofort auf sie gefeuert, sagte Polizeichefin Martha Montalvo auf einer Pressekonferenz. Die Beamten hätten zurückgeschossen. Wie es außerdem hieß, wurden später im Fahrzeug des Schützen weitere Waffen gefunden.

Amokschütze in Washington tötete fünf Menschen
Erst am Freitagabend hatte ein Amokschütze in einem Einkaufszentrum in Burlington im US-Bundesstaat Washington fünf Menschen getötet. Der Täter wurde nach einer Großfahndung rund 24 Stunden später gefasst. Die Bundespolizei FBI schloss einen terroristischen Hintergrund aus. Das Motiv ist weiterhin unklar.

In den USA sterben jedes Jahr mehr als 30.000 Menschen durch Schusswaffen - dazu zählen über 11.000 Morde. In Texas ist das sichtbare Tragen einer Schusswaffe in der Öffentlichkeit erlaubt.

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