Fr, 15. Dezember 2017

Mitten im Wahlkampf

26.09.2016 06:51

Netanyahu bei Clinton und Trump in New York

Die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat am Sonntag dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu ihre Unterstützung zugesichert. Ein starkes und sicheres Israel sei für die Vereinigten Staaten essenziell, sagte sie laut einem Bericht der Zeitung "Haaretz" nach einem Treffen mit Netanyahu in New York.

Clinton wandte sich zugleich gegen jeden Versuch, eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts von außen zu erzwingen. Dies gelte auch für den UN-Sicherheitsrat, zitierte "Haaretz" aus einer Mitteilung der Clinton-Kampagne.

Trump: Jerusalem soll ungeteilte Hauptstadt Israels sein
Zuvor hatte der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump bei einem Treffen mit Netanyahu laut "Haaretz" gesagt, er würde Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels anerkennen. Trump stimmte demnach zugleich zu, dass militärische Hilfe für Israel und eine Kooperation bei der Raketenabwehr "eine ausgezeichnete Investition für Amerika" seien.

Im Nahost-Konflikt ist der künftige Status Jerusalems mit heiligen Stätten von Juden, Muslimen und Christen besonders heftig umstritten. Israel beharrt auf Jerusalem als seiner "ewigen und unteilbaren" Hauptstadt. Dagegen beanspruchen die Palästinenser den von Israel annektierten Ostteil als Hauptstadt ihres künftigen Staates.

US-Medien nannten es bemerkenswert, dass Netanyahu zu dem Gespräch eigens in den Trump Tower kam. Isrels Premier hält sich im Rahmen der Generaldebatte der Vereinten Nationen in New York auf. Laut "Haaretz" dauerte das Treffen mit Trump fast 90 Minuten, das mit Clinton etwa eine Stunde.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden