Mi, 22. November 2017

„Mehr Sicherheit“

23.09.2016 17:00

Neue Panzer und Jets: Heer rüstet im Eiltempo auf

In Hochgeschwindigkeit holt das Heer nun Jahre der Vernachlässigung auf: Ab Oktober erhält die Truppe 20.000 neue Schutzhelme, dazu weitere sieben Pandur-Radpanzer, 32 Hägglund-Kettenfahrzeuge, 40 Dingo-Panzerwagen sowie 38 Quads. 2017 werden neue Mehrzweck-Hubschrauber bestellt, auch Kampfjets finden sich auf der Wunschliste. Insgesamt stehen bis 2020 gut 1,2 Milliarden Euro für Equipment zur Verfügung, 535 Millionen Euro fließen in die Infrastruktur.

Die 38 Quads - die kleinen Geländefahrzeuge wurden auch von den US-Special-Forces in Afghanistan benutzt - werden ebenso wie die 20.000 neuen Kampfhelme (Sentry XP Mid Cut Helmet) und 120 Minensuchgeräte von Oktober bis Dezember an die Bundesheereinheiten ausgeliefert. Die Kettenfahrzeuge und Panzerwagen kommen 2017 zur Truppe. Zudem werden mehr als 440 Kleinfahrzeuge und Lkws angeschafft.

Spezial- und neue Simulationssysteme
Außerdem auf der Anschaffungsliste: Spezialsysteme, wie etwa Dekontaminationsanlagen, für die Abwehreinheit von atomaren, biologischen und chemischen Kampfmitteln - kurz ABC genannt. Und neue Simulationssysteme zur Ausbildungsunterstützung. Insgesamt fließen heuer noch 265 Millionen Euro in die Ausrüstung des Heeres.

"Heer wird auf modernsten Stand gebracht"
Die Investitionen in das Bundesheer seien dringen erforderlich, stellte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil klar. "Mit dem Investitionsprogramm wird das Heer nun auf den modernsten Stand gebracht." Das steigere die Sicherheit der Österreicher, "aber auch die Sicherheit unserer Soldaten", so Doskozil.

Neue Helikopter und Jets auf Einkaufsliste
Doskozil kündigte auch an, dass neue Helikopter die langgedienten Modelle Alouette III und OH59 Kiowa ersetzen werden. Für die Saab105OE-Abfangjäger wird ebenfalls ein Nachfolgemodell gesucht. Als Favorit bei den Piloten gilt die italienische Alenia-Aermacchi M-346.

Der italienische Kampfjet Alenia-Aermacchi M-346 wird favorisiert:

Die Transportflugzeuge Hercules und Black Hawk erhalten ein Upgrade mit Selbstschutz- und Nachtsichtsystemen. Für die Aufrüstung in der Luft sind insgesamt mehr als 250 Millionen Euro vorgesehen.

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