Sa, 25. November 2017

Umtauschprobleme

22.09.2016 12:02

Brandgefahr: Galaxy Note 7 ist Paketdienst zu heiß

Die Umtauschaktion bei Samsungs wegen Akkubränden in Verruf geratenem Galaxy Note 7 läuft offenbar schleppender an, als es den Kunden lieb ist. Paketfirmen, die defekte Geräte zurück zum Hersteller bringen sollen, wollen die potenziell explodierenden Smartphones nämlich nicht transportieren. Und wer sein Smartphone nicht zurückschicken kann, bekommt kein Ersatzgerät.

Wie das IT-Portal "Heise" berichtet, haben sich in Deutschland mehrere DHL-Paketzusteller geweigert, Samsungs Problem-Smartphone zu transportieren. Das Risiko, dass das Gerät in Flammen aufgeht, war ihnen zu hoch.

Das Problem: Wie betroffene Kunden berichten, kriegen sie kein Austauschgerät, solang das potenziell gefährliche Handy nicht zurückgegeben wurde. Doch selbst, wenn alles klappt und sich der Paketdienst nicht weigert, das Gerät zu transportieren, stehen viele Besitzer des Galaxy Note 7 durch die Umtauschaktion tagelang ohne Handy da.

Umtauschprobleme auch in den USA
Das Phänomen ist nicht auf Deutschland beschränkt. Auch in den USA sollen sich Paketfirmen geweigert haben, das Samsung-Handy mit dem Problem-Akku zu transportieren. Das berichten Nutzer des Online-Forums "Reddit".

DHL und Samsung haben sich noch nicht zu dem Bericht geäußert. Juristisch gesehen, dürften die Paketdienste aber im Recht sein. Dem IT-Magazin zufolge brauche es in Deutschland für den Transport defekter Akkus eine Ausnahmegenehmigung. Ob das auch in diesem Fall nötig ist und ob Samsung so eine Genehmigung hat, ist aber nicht bekannt.

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