Sa, 16. Dezember 2017

1,5 Mio. € benötigt

22.09.2016 07:16

Van der Bellen muss zum 4. Mal Spenden sammeln

Die Verschiebung der Bundespräsidenten-Wiederholungswahl stellt das Team von Kandidat Alexander Van der Bellen noch einmal vor die Herausforderung, die Mittel für den Wahlkampf aufzubringen: Da die für den Oktober-Termin gesammelten Spenden zu drei Vierteln aufgebraucht sind, sind noch einmal 1,5 Millionen Euro an Unterstützungsgeldern nötig, um den nunmehr vierten Wahlkampf zu finanzieren.

Erneut braucht der Verein "Gemeinsam für Van der Bellen" mindestens zwei Millionen Euro für eine österreichweit - nicht nur in Städten, sondern auch in kleinen Landgemeinden - sichtbare Kampagne. So viel hatte man für den 2. Oktober beisammen gehabt - aber 1,5 Millionen Euro davon sind ausgegeben für Plakate, Veranstaltungen, Infomaterial und Social-Media-Aktivitäten.

Wahlkampfmanager Lockl dennoch zuversichtlich
"Dass ein Klebstoff-Problem jetzt dazu führt, dass diese Mittel aus privaten Spenden nicht mehr zur Verfügung stehen, ist ärgerlich, aber leider nicht zu ändern", sagte Wahlkampfmanager Lothar Lockl, der sich dennoch "zuversichtlich für die nächste große Herausforderung" gab.

Haselsteiner unterstützt Van der Bellen
Für Van der Bellens Wahlkampfbudget sind private Spendengelder "das Rückgrat". Bisher gab es ein paar größeren Beträge etwa vom Industriellen Hans-Peter Haselsteiner, aber vor allem kleinere Zuwendungen. Für die Wiederholungswahl machten seit 1. Juli mehr als 10.000 Bürger Geld für den Ex-Grünen-Chef locker, die Durchschnittshöhe einer Spende betrug 100 Euro.

Besonders erfolgreich war die Aktion "Spende ein Plakat". Diese werde deshalb neu aufgelegt, kündigte Lockl an: "Ich hoffe, dass es noch einmal gelingt, dass uns sehr viele Menschen direkt unterstützen, mit großen oder kleineren Beträgen." Das solle möglichst bald passieren, "in den nächsten Tagen und Wochen". Denn auch wenn der 4. Dezember noch fern ist, hat man zum Spendensammeln nicht mehr allzu viel Zeit. Ende September, Anfang Oktober sollte man, so Lockl, möglichst einen Überblick haben, ob es gelingt, den Wahlkampf sicherzustellen.

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