Di, 21. November 2017

Sony gibt‘s zu:

20.09.2016 09:00

PS4-Pro-Games werden meist nicht in 4K berechnet

Der japanische Elektronikgigant Sony will mit seiner im November erscheinenden PS4 Pro dem Trend zu ultrahochauflösendem Fernsehen und HDR-Bildern Rechnung tragen. Die neue Konsole bietet mehr als doppelt so viel Rechenleistung wie die ursprüngliche PlayStation 4 und soll Spielern eine bislang unbekannte Grafikpracht auf den Bildschirm zaubern. Allerdings: PS4-Pro-Games werden dabei mitnichten in 4K-Auflösung gerendert.

Das hat nun laut "VG247" PlayStation-Chef Andrew House bestätigt. Der Manager hat erklärt, dass die meisten Games für die neue Konsole nicht in der vollen 4K-Auflösung von 3840 mal 2160 Pixeln berechnet werden, sondern in niedrigerer Auflösung gerendert und erst nachträglich auf 4K hochskaliert werden.

Streng genommen kann da nicht von 4K-Gaming gesprochen werden, dürften viele Gamer jetzt kritisieren. Schließlich werden die Games nicht in der ultrahohen Auflösung errechnet, sondern lediglich auf 4K "aufgeblasen". Für House zählt dieses Argument nicht: Es gehe vor allem darum, ob die Spieler einen Unterschied zu "normalem" PS4-Material sehen. Und das sei auch bei hochskaliertem 4K-Material auf der PS4 Pro der Fall.

Ob die Spieler das genauso sehen, wird sich am 10. November zeigen: Da will Sony seine überarbeitete PlayStation in den Handel bringen. Und dann kann sich jeder Spieler mit PS4-Pro-optimierten Games selbst ein Bild davon machen, ob die "4K"-Grafik der PS4 Pro wirklich überzeugt.

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