Di, 17. Oktober 2017

Neuer Coach gesucht

19.09.2016 08:36

Herzog zu Werder? „Bringe mich nicht ins Spiel!“

Null Punkte in drei Spielen, eine Tordifferenz von minus zehn! Nach dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte zog Werder die Konsequenzen und trennte sich von Trainer Viktor Skripnik. Als möglicher Nachfolger wird in Bremen Klub-Legende Andi Herzog gehandelt, aber Österreichs Rekord-Teamspieler bleibt cool. "Ich bring mich sicher nicht selbst ins Spiel", sagt er zur "Krone".

Mit Zlatko Junuzovic, Florian Grillitsch und Florian Kainz sind gleich drei Österreicher bei Bremen unter Vertrag, nach dem Pleitenstart reagierte Werders Geschäftsführer Frank Baumann: "Weil uns nach dem 1:4 in Gladbach die Überzeugung fehlte, dass es in der bestehenden Konstellation möglich ist, zeitnah eine Wende zum Positiven herbeizuführen."

Hier die Highlights von der jüngsten Niederlage Werder Bremens, dem 1:4 gegen Borussia Mönchengladbach:

Herzog ein Kandidat
Skripnik und sein Co-Trainer Torsten Frings müssen gehen, Interims-Coach wird Unter-23-Trainer Alexander Nouri. Und als möglicher Nachfolger steht Andi Herzog zur Diskussion (krone.at berichtete). Der 103-fache Ex-Teamspieler, seit 2011 Co-Trainer von Jürgen Klinsmann beim US-Team, genießt in Bremen Kultstatus.

Von 1992 bis 2001 spielte Herzog bis auf ein einjähriges Bayern-Intermezzo in Bremen, mit den Norddeutschen wurde er 1993 auch Meister. Von den Fans wird der 48-Jährige nach wie vor verehrt. Als Herzog vor acht Tagen bei Bremen gegen Augsburg im Stadion war, um US-Stürmer Aron Johannsson zu beobachten, wurde er minutenlang von den Zuschauern mit Sprechchören gefeiert

Mitleid mit Skripnik
Gestern läutete bei ihm das Handy im Minutentakt, unzählige Medien wollten "Herzilein" zu den Gerüchten interviewen. "In erster Linie tut es mir einmal für Skripnik und Frings leid, dass ihre Zeit vorbei ist. Ich hab mit beiden zusammen gespielt, wir haben uns immer gut verstanden." Noch hat ihn keiner von Bremens Chefetage kontaktiert, Herzog cool: "Ich bring mich sicher nicht selbst ins Spiel! Das ist nicht meine Art." Aufsichtsratschef Marco Bode kennt er ebenfalls gut, acht Jahre lang zählten die beiden zu Werders Stützen.

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