Do, 23. November 2017

Nach Pannenserie

18.09.2016 14:18

Fischer warnt vor „Spott und Hohn über Wahlen“

Von "der lockeren Seite" hat Ex-Bundespräsident Heinz Fischer die Causa Prima der Innenpolitik, die Wahl seines Nachfolgers, in der Eröffnungsrede zum Internationalen Brucknerfest am Sonntag in Linz betrachtet. Er warnte aber davor, "Spott oder Hohn über Wahlen, die Hofburg oder die Demokratie auszugießen".

"Wenn man kein Glück hat, kommt möglicherweise noch das Pech hinzu", kommentierte Fischer die Panne um den mangelhaften Klebstoff auf den Wahlkuverts. Trotz dieser bisher in der Zweiten Republik einzigartigen Vorgänge appellierte er, "seine Stimme nicht wegzuwerfen" und wählen zu gehen. Er werde am 4. Dezember nicht zum Wechselwähler werden, denn die Wiederholung der Stichwahl sei lediglich eine "Korrektur von Verfahrensmängeln".

Fischer-Bild hängt noch in vielen Klassenzimmern
Nach der Verschiebung der Hofburg-Stichwahl auf 4. Dezember wegen fehlerhafter Briefwahlkarten gibt es nun die nächste Aufregung: Während das Bild von Altbundespräsident Heinz Fischer noch in manchen Klassenzimmern hängt, scheint Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen in einem Schulbuch bereits als sein Nachfolger auf. Nach erster Aufregung kündigte der Verlag am Donnerstagabend an, die betroffenen Bücher neu zu drucken.

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