Do, 23. November 2017

Nach Putschversuch

16.09.2016 06:35

Verhaftungswelle: Türkei baut 174 neue Gefängnisse

Das türkische Justizministerium hat den Bau von 174 neuen Haftanstalten angekündigt. Wie die Tageszeitung "Hürriyet" am Donnerstag berichtete, soll mit dieser Maßnahme in den nächsten fünf Jahren Platz für rund 100.000 neue Häftlinge geschaffen werden.

Momentan seien die Gefängnisse überfüllt, Rechtsanwälte beklagten, dass die Zellen überbelegt seien, hieß es. In einer Zelle für drei Personen seien häufig sechs Gefangene einquartiert.

Anfang September wurden in der Türkei fast 36.000 verurteilte Häftlinge freigelassen. Justizminister Bekir Bozdag nannte keine offizielle Begründung für die Massenentlassung. Laut Medienberichten wolle die Regierung damit Platz in den Gefängnissen für mutmaßliche Putschisten schaffen, denen lange Haftstrafen drohen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden