So, 22. Oktober 2017

Olympia-Silber 2010

15.09.2016 12:19

Ski-Crosser Andreas Matt beendet seine Karriere

Österreichs Ski-Cross-Nationalmannschaft wird ab der kommenden Saison ohne Andreas Matt antreten. Der bald 34-jährige Tiroler hat nach neun Weltcup-Saisonen seine Karriere beendet. Der Bruder von Slalom-Ass Mario Matt kann u.a. auf Olympia-Silber 2010 sowie WM-Gold 2009 zurückblicken.

"Ich habe nach der vergangenen Saison gespürt, dass das Feuer nicht mehr ganz so brennt. Daher ist für mich jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um meine Karriere zu beenden", erklärte Matt, der sich bei allen Webegleitern, insbesondere bei seinen beiden letzten Coaches Gerold Posch und Markus Wittner bedankte. Matt will sich künftig verstärkt seiner Hochlandrinderzucht widmen.

Der am 19. Oktober 34 Jahre alt werdende Flirscher schrieb gleich mehrmals rot-weiß-rote Ski-Cross-Geschichte. In Inawashiro (JPN) holte er vor sieben Jahren den ersten Weltmeistertitel für die ÖSV-Herren, danach holte er im Jahr darauf in Vancouver die Silbermedaille und sorgte für Österreichs erstes Edelmetall in dieser Disziplin. 2011 folgte WM-Bronze in Deer Valley (USA) sowie der Weltcup-Gesamtsieg 2010/11. Auch Letzteres war eine Premiere für Österreich.

Zwei WM-Medaillen und Olympia-Silber
"Zwei WM-Medaillen und Olympia-Silber sind gerade in einer Sportart wie Ski Cross, in der es neben der eigenen Leistung vor allem auch darauf ankommt, drei Gegner in Schach zu halten, keine Selbstverständlichkeit. Der Gewinn der großen Kristallkugel war wiederum nur dank konstant guter Leistungen über eine komplette Saison hindurch möglich", zog Matt zufrieden Bilanz. Insgesamt holte er sieben Weltcup-Siege und 21 Stockerlplätze.

Sabine Wittner, die sportliche Leiterin für Ski Cross im ÖSV, würdigte die Leistungen des nunmehrigen Sportpensionisten. "Andreas Matt war über viele Jahre hindurch aufgrund seiner grandiosen Erfolge unser unumstrittener Teamleader. Mit seinem großen Einsatz sowohl im Training als auch im Rennen war er stets ein Vorbild für seine Mannschaftskollegen", teilte Wittner mit. Matt sei nicht zu ersetzen, dennoch verfüge der ÖSV über einige junge Fahrer, die in dessen Fußstapfen treten könnten.

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