Mo, 20. November 2017

Bronze für Onea

14.09.2016 22:26

Paralympics-Gold für Pepo Puch in Para-Dressur!

Jetzt ist sie endlich da - Österreichs erste Goldmedaille bei den Paralympics in Rio de Janeiro! Als Krönung holte Dressurreiter Pepo Puch Einzel-Gold, Schwimmer Andreas Onea eroberte Bronze über 100 m Brust. Davor hatten die Handbiker Alexander Frühwirth und Walter Ablinger im Zeitfahren jeweils Silber gewonnen. Inklusive Bronze für Tischtennisspieler Kristzian Gardos ergibt das bisher fünf ÖPC-Medaillen.

Mit seiner Goldenen wiederholte der 50-jährige Puch seinen Einzeltriumph von London 2012 in der Dressur Grade IB. "Es ist ein überwältigendes Gefühl, einfach unglaublich und kaum zu fassen", jubelte der Steirer. "Es hat alles gepasst. Genauso, wie wir uns das vorgestellt haben. Ich kann mein Glücksgefühl kaum beschreiben."Puch hatte seinen neuen Hengst Fontainenoir als gewissen Unsicherheitsfaktor gesehen, doch es kam anders. "Er ist noch nie so gut gegangen", sagte der Grazer.

Onea: "Ich bin so unglaublich glücklich"
Mit Bronze klappte es bei Schwimmer Andreas Onea, nachdem er 2008 Sechster und 2012 Vierter geworden war. Über 100 m Brust sicherte sich der Niederösterreicher auf den letzten Metern Rang drei. In 1:14,44 Minuten musste sich der 24-Jährige nur Oscar Saluero Galisteo (ESP) und Federico Morlacchi (ITA) geschlagen geben. "Ich bin so unglaublich glücklich. In London war ich drei Zehntel hinter Bronze, jetzt habe ich Bronze um drei Zehntel gewonnen - ich kann meine Gefühle kaum beschreiben."

Achtelfinal-Aus für Tischtennis-Team
Im Tischtennis-Teambewerb verloren Stanislaw Fraczyk und Gardos im Achtelfinale gegen die Niederländer Bas Hergeling und Gerben Last 1:2. "Das Doppel war leider entscheidend", analysierte Gardos das Fünfsatzmatch. "Wir haben zu viele Satzbälle ausgelassen." Im ersten Einzel hatte Gardos sein Match gegen Hegeling zwar nach 0:2-Rückstand noch zum 3:2-Sieg gedreht, doch Fraczyk unterlag Last 0:3. Segler Sven Reiger wurde in der dritten Wettfahrt Sechster, in der vierten Fünfter und in der fünften Siebenter. Der Burgenländer hält sich im Gesamtklassement sehr konstant und liegt derzeit auf Rang 8.

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