Mo, 18. Dezember 2017

Noch kein Nachfolger

07.09.2016 10:08

Fischer-Porträt bleibt in Schulen vorerst hängen

Die Schüler in Österreich sind noch mit Heinz Fischer als Bundespräsident in die Sommerferien gegangen - und auch nach dem Ende seiner Amtszeit kann sein Bild im neuen Schuljahr vorerst in den Klassen- bzw. Lehrerzimmern hängen bleiben. Ob die Schulen das Porträt abhängen, bleibe ihnen selbst überlassen, hieß es am Mittwoch aus dem Bildungsministerium.

Für viele Schüler hat die Bilderfrage ohnehin keine Bedeutung, weil in ihren Klassenzimmern ein Fischer-Bild schon bisher nicht zum Inventar gehörte. Das Aufhängen eines Porträts des Bundespräsidenten in der Klasse ist nämlich nicht unbedingt Pflicht: Im Pflichtschulerhaltungs-Grundsatzgesetz ist als staatliches Symbol lediglich das Bundeswappen "in jedem Klassenraum" vorgeschrieben. Das Bild des Präsidenten muss nur "in jeder Schule" hängen - es reicht also das einmalige Aufhängen des Porträts, etwa auf dem Gang oder im Lehrerzimmer.

Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl
Bei der Bundespräsidentenwahl am 24. April war keiner der sechs Kandidaten über 50 Prozent gekommen, damit wurde eine Stichwahl nötig. Diese gewann der ehemalige Grünen-Chef Alexander Van der Bellen gegen den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer. Dieser Urnengang wurde allerdings - nach der Anfechtung durch die Freiheitlichen - am 1. Juli vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben, also wird er am 2. Oktober wiederholt. Fischer schied am 8. Juli aus dem Amt, seither führt das Nationalratspräsidium die Amtsgeschäfte.

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