Sa, 18. November 2017

Brauen auf der IFA

06.09.2016 11:13

PicoBrew: Start-up zeigt „Nespresso für Bier“

Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin präsentieren Giganten der IT-Industrie ihre Neuheiten. Doch zwischen all den Milliardenkonzernen finden sich auch Kuriositäten und innovative Start-ups. Eines von ihnen: PicoBrew, eine US-Firma, die eine Art "Nespresso für Bier" erfunden hat. Der Brauautomat aus Amerika wird mit lizenzierten Braugut-Kapseln gefüllt und macht unter Zugabe von Wasser binnen zwei Stunden Bier daraus.

Fünf Liter Bier braut PicoBrew binnen zwei Stunden aus einer Braugut-Kapsel. Dabei erkennt der Brauautomat durch Markierungen an der Kapsel, um welche Biersorte es sich handelt, und leitet automatisch - das Rezept holt sich der Automat via WLAN - die korrekte Brauprozedur ein. Anweisungen zur Reifung des Biers werden über eine zugehörige Smartphone-App ausgespielt. Die Reifung erfolgt in einem mitgelieferten Fass, aus dem der Gerstensaft letztlich auch gezapft wird.

Von anderen Selbstbrau-Maschinen will sich PicoBrew durch Brauerei-Kooperationen abheben. Die Braugut-Kapseln, die das Unternehmen auf seiner Website anbietet, werden gemeinsam mit großen und kleinen Brauereien entwickelt, wodurch PicoBrew-Nutzer bekannte Biersorten selbst zubereiten können, die sie sonst womöglich nicht so einfach bekommen könnten.

Mit US-Brauereien laufen bereits einige Kooperationen, die Macher von PicoBrew sind aber eigenen Angaben zufolge laufend auf der Suche nach neuen Bieren für ihre Maschine und wollen langfristig ein globales Bierangebot schaffen. Günstig ist der Spaß allerdings nicht: PicoBrew kann für 800 US-Dollar vorbestellt werden, bei Markteinführung soll das Gerät 1000 US-Dollar kosten. Und die Braugut-Kapseln sind mit Preisen von 19 bis 30 US-Dollar im Vergleich zur altmodischen Bierkiste ebenfalls nicht unbedingt günstig.

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