Fr, 24. November 2017

ÖBV-Herren hadern

04.09.2016 10:43

Wieder entschied Schlussviertel für Deutschland

Österreichs Basketball-Herren haben zum dritten Mal seit 2014 ein Spiel der EM-Qualifikation gegen Deutschland im Schlussviertel verloren. 6:19 lautete das Score am Samstagabend in den letzten zehn Minuten, ein 59:61 stand am Ende auf der Anzeigentafel. Bitter, hatte das ÖBV-Team doch 35:38 Minuten lang geführt, der Gegner gerade einmal 2:31 Minuten - jedoch zum richtigen Zeitpunkt.

Bereits in der Qualifikation zur EM-Endrunde 2015 hatte sich Österreich dem deutschen Team zweimal im Schlussabschnitt geschlagen geben müssen. Am 13. August 2014 waren in den letzten fünfeinhalb Minuten keine Punkte mehr gelungen, womit aus einem 64:56 nach einem 21:0-Run des Gegners noch ein 64:77 wurde (das vierte Viertel endete damals 9:29). Nur elf Tage später ging das ÖBV-Team auswärts mit 63:62 in den letzten Abschnitt und verlor selbigen 6:26 zum 69:88-Endstand. Am Samstagabend hatte es vor 1.800 Fans im Multiversum Schwechat nach 30 Minuten noch 53:42 geheißen.

"Da ein Ballverlust weniger, dort ein Treffer mehr. Wir hatten eine echte Chance auf den Sieg", resümierte ÖBV-Teamchef Kestutis Kemzura. Im letzten Viertel habe seine Mannschaft, der er trotz der bitteren Pleite einen "tollen Job" attestierte, jedoch Probleme zu scoren gehabt. Deutschland habe zunehmend aggressiver gespielt und sei eben auch "tiefer besetzt".

Lob des Gegners nur schwacher Trost
Dass DBB-Coach Chris Fleming ein "riesengroßes Lob an Österreich" aussprach, war nur ein schwacher Trost für die ÖBV-Spieler. Auch, dass sie drei Viertel lang "mehr Härte und Siegeswillen" aufs Feld gebracht hätten. Die deutsche Mannschaft habe sich"nicht von der besten Seite gezeigt". Am Ende sei das Durchsetzungsvermögen jedoch "gerade noch groß genug" gewesen, atmete Fleming durch.

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