Fr, 24. November 2017

„Lief brummend weg“

02.09.2016 15:21

Japaner schlägt Bären mit Karate in die Flucht

Seine Karate-Kenntnisse sollen einem 63-jährigen Japaner das Leben gerettet haben: Als er an einem Bergfluss nordwestlich von Tokio von einem Bären attackiert wurde, ging Atsushi Aoki angeblich zum Gegenangriff über und schlug das Tier in die Flucht.

"Er war so stark und hat mich zu Boden geworfen." Das 1,90 Meter große Tier habe ihn mehrmals gebissen und am Kopf sowie an Beinen und Armen verletzt. Doch anstatt die Flucht zu ergreifen, ging Aoki eigenen Angaben zufolge in Kampfstellung und schlug seinem Widersacher auf die Augen. Der Bär sei dann brummend in den Wald gelaufen. "Ich habe mir gesagt: Entweder töte ich ihn oder er tötet mich."

Presse feiert heldenhafte Tat
Der 63-Jährige schaffte es aus eigener Kraft zurück in sein Auto und fuhr in ein Krankenhaus. "Er saß selbst am Steuer und dachte sogar daran, den Fisch mitzunehmen, den er gefangen hatte ...", erklärte die Polizei. In den japanischen Medien wird Aoki als Held gefeiert. "Mann besiegt Bären mit bloßen Händen", jubelt etwa die Zeitung "Nikkan Sports".

Immer wieder Tote bei Bärenattacken
Die japanischen Behörden raten allerdings zu äußerster Vorsicht: Wanderern wird geraten, Glöckchen am Rucksack zu befestigen, um Bären im Wald abzuschrecken. Im Falle eines Aufeinandertreffens sollten sie laut offizieller Empfehlung jeden Augenkontakt vermeiden. In diesem Jahr wurden bereits vier Menschen in Japan bei Bärenattacken getötet.

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