Mo, 11. Dezember 2017

Wahnsinns-Summen!

01.09.2016 17:42

Pogba und Co. - Die Top-Transfers der großen Ligen

Paul Pogba für rund 105 Millionen Euro zu Manchester United, Leroy Sane für 48 Millionen zum Lokalrivalen City oder Gonzalo Higuain für 90 Millionen zu Juventus Turin - die großen europäischen Fußball-Ligen haben im Rekord-Transfersommer kräftig investiert. Die Transfer-Könige kommen dabei aus England, doch auch anderswo wurde Geld ausgeschüttet. Eine Übersicht zu den internationalen Top-Ligen.

ENGLAND (Gesamtausgaben: 1,38 Mrd. Euro): Neue Trainer, neue Spieler - bei den beiden großen Klubs aus Manchester hat sich im Sommer viel getan. United mit Coach Jose Mourinho stemmte nicht nur Rekordtransfer Pogba, sondern verpflichtete weitere Stars wie Henrikh Mkhitaryan (42 Mio. Euro) und Zlatan Ibrahimovic (ablösefrei). Pep Guardiola und Manchester City waren nicht weniger aktiv. John Stones (60,0), Ilkay Gündogan (25,0), Claudio Bravo (20,0), Nolito (18,0) und Sane (48,0) sind nur die prominentesten der zahlreichen Zugänge. Die weiteren Top-Transfers in der Premier League: Shkodran Mustafi (40,0) und Granit Xhaka (45,0) wechselten zu Arsenal, David Luiz (40,0) kehrte zu Chelsea zurück und der Ex-Salzburger Sadio Mane (41,0) unterschrieb bei Liverpool.

ITALIEN (Gesamt: 701 Mio. Euro): Der Wechsel von Higuain vom SSC Napoli zu Juventus Turin überstrahlte in der Serie A in diesem Sommer alle anderen Transfers. Der italienische Meister holte zudem Miralem Pjanic (32,0) von Austrias Europa-Leauge-Gegner AS Rom. Napoli verpflichtete als Ersatz für Angreifer Higuain den polnischen Nationalstürmer Arkadiusz Milik. Inter Mailand holte Joao Mario (40,0) von Sporting Lissabon, den Brasilianer Gabriel (27,5) vom FC Santos und Antonio Candreva (22,0) von Lazio Rom. Die Römer sicherten sich die Dienste des ehemaligen Dortmunders Ciro Immobile (8,5). AS Roma verpflichtete Verteidiger Antonio Rüdiger (9,0) und gleich drei vielversprechende Offensivspieler: Edin Dzeko (11,0), Mohamed Salah (15,0) und Stephan El Shaarawy (13,0).

DEUTSCHLAND (Gesamt: 546 Mio. Euro): In der Bundesliga gab Borussia Dortmund mit knapp über 100 Mio. Euro am meisten aus. Die Juwelen im Transfer-Portfolio der Dortmunder sind DFB-Teamspieler Andre Schürrle (30,0) und Mario Götze (22,0) sowie Ousmane Dembele (15,0) und Europameister Raphael Guerreiro (12,0). Die Borussia verlor dafür Mats Hummels (35,0) an Double-Gewinner Bayern München, der auch Renato Sanches (35,0) verpflichtete. Schalke leistete sich den Schweizer Jungstar Breel Embolo (22,5), Bayer Leverkusen verstärkte sich in der Innenverteidigung mit ÖFB-Verteidiger Aleksandar Dragovic (18,0). Ebenfalls sehr umtriebig auf dem Transfermarkt zeigte sich Aufsteiger RB Leipzig, der unter anderem Naby Keita (15,0) und Bernardo (4,0) innerhalb des Red-Bull-Imperiums von Salzburg abzog.

SPANIEN (Gesamt: 475 Mio. Euro): Verglichen mit der Premier League waren die meisten Transfers in der Primera Division fast schon günstig. Doch auch der FC Barcelona hat sich ordentlich verstärkt. So wechselten die französischen Nationalspieler Samuel Umtiti (25,0) und Lucas Digne (16,5) ebenso nach Katalonien wie Andre Gomes (30,0), Paco Alcacer (30,0) und der niederländische Nationalkeeper Jasper Cillessen (13,0). Erzrivale Real Madrid hielt sich dagegen ungewohnt bescheiden zurück und verkündete nur einen prominenten Zugang: Alvaro Morata (30,0) kehrte aus Turin in die Hauptstadt zurück. Real-Präsident Florentino Perez meinte: "Wir haben schon die beste Mannschaft der Welt, also warum sollten wir noch mehr Spieler dazu holen?"

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