Di, 24. Oktober 2017

Aktuelle Studie:

31.08.2016 11:11

Zuwanderung ist größte Sorge der Österreicher

Die Zuwanderung ist für die Österreicher die größte Sorge, wie eine internationale Studie von GfK ergeben hat. Bislang war die Arbeitslosigkeit jener Bereich, der den Österreichern am meisten Kopfzerbrechen bereitete. Sie folgt nun auf Platz zwei. Doch auch mit den Themen Pensionen, Bildung und Gesundheit beschäftigen sich Herr und Frau Österreicher stark.

Die "Challenges of Nations 2016" benannte Studie basiert auf 27.675 Interviews, die im Auftrag von GfK im Frühjahr in 24 Ländern durchgeführt wurden. Dieselbe Untersuchung hatte bereits im Vorjahr stattgefunden: Da hatten noch 26 Prozent ihre Sorge über die Zuwanderung ausgedrückt. Nunmehr stieg dieser Wert angesichts der Flüchtlingswelle in der zweiten Hälfte 2015 auf 66 Prozent.

Arbeitslosigkeit landet mit 35 Prozent abgeschlagen auf Platz zwei des Sorgen-Rankings. Sie bleibt damit auf dem exakt gleichen Niveau wie im Vorjahr. Dahinter folgen die Pensionen mit 18 Prozent und die Bildung mit 16 Prozent.

Auffällig ist, dass die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems verstärkt in den Fokus rückt. Waren es in den vergangenen Jahren stets rund um die fünf Prozent, die hier eine Herausforderung sahen, wuchs dieser Wert heuer auf zwölf Prozent. Die Preis- und Kaufkraftentwicklung hat den umgekehrten Weg genommen: Waren da in den vergangenen Jahren stets zwölf bis 14 Prozent besorgt, sind es nun nur noch sieben Prozent. Auf demselben Wert ruht die Kriminalität.

Auch Deutsche und Schweden wegen Zuwanderung besorgt
Als größere Herausforderung empfinden damit die Flüchtlingsfrage nur noch die Deutschen mit 83 Prozent. Rang eins mit 50 Prozent nimmt die Zuwanderung auch bei den Schweden ein. Interessant ist, dass im Brexit-Land Großbritannien bloß 33 Prozent in diesem Themenfeld besorgt sind.

Ebenfalls bemerkenswert ist, dass bei den Franzosen trotz der diversen Anschläge der Terrorismus nicht zu den größeren Sorgengebieten zählt. Dafür sind 64 Prozent wegen der Situation am Arbeitsmarkt bekümmert. In der Türkei ist Terrorismus dagegen Thema Nummer eins.

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