So, 19. November 2017

US Open

31.08.2016 09:14

Murray und Williams-Schwestern weiter

Olympiasieger Andy Murray hat am Dienstag die zweite Night Session nach einem sicheren Drei-Satz-Sieg über den unberechenbaren Lukas Rosol um 23:09 Uhr Ortszeit beendet. Am ersten Spieltag war ja auch wegen der Eröffnungsfeier für das neue Dach das Damen-Match zwischen Madison Keys und Alison Riske erst um 1:48 Uhr früh beendet worden.

Und der als Nummer zwei gesetzte Murray, der sich eigentlich schon öfters einen Hallen-Grand-Slam gewünscht hatte, ist mit dem Dach, selbst im geöffneten Zustand, hochzufrieden. Nach dem glatten 6:3, 6:2, 6:2 über Rosol zeigte sich Murray angetan von den Bedingungen. "Da ist jetzt buchstäblich überhaupt kein Wind mehr. Es fühlt sich fast wie in einer Halle an, das sind perfekte Bedingungen", stellte der Schotte erfreut fest.

Nahezu perfekt war auch sein erster Auftritt wie auch seine Matches seit dem Comeback von Ivan Lendl als sein Coach. 23 von 24 Partien hat Murray seit der Wiederinstallierung Lendls gewonnen, und bei der einzigen Niederlage in Cincinnati (Finale) war Murray vom intensiven Olympia-Turnier müde.

Starke Briten
Der zweifache Olympiasieger ist übrigens bei weitem nicht der einzige Brite in Runde zwei: Fünf von acht Damen und Herren schafften den Sprung unter die letzten 64. Neben Murray auch Dan Evans, Naomi Broady, Johanna Konta und Kyle Edmund. So viele Briten in Runde zwei der US Open hat es schon seit 1987 nicht mehr gegeben.

Noch gar nicht gegeben hat es 61 Asse in einem US-Open-Match. Verantwortlich dafür ist einmal mehr der bereits 37-jährige Ivo Karlovic. Der 2,11-m-Riese benötigte gegen Lu Yen-Hsun zwar fünf Sätze, knackte aber den US-Open-Rekord von Richard Krajicek (49 Asse).

Serena souverän, Venus mit Mühe
Mit unterschiedlicher Intensität, aber doch beide erfolgreich, sind die Geschwister Williams in die zweite Runde eingezogen. Die topgesetzte Topfavoritin Serena, die in New York ihren 23. Major-Titel anstrebt, ließ Jelena Makarowa beim 6:3, 6:3 keine Chance. Von ihrer Schulterverletzung war an diesem Abend nichts zu bemerken.

Ihre 15 Monate ältere und nun 36-jährige Schwester Venus, in Flushing Meadows als Nummer 6 gesetzt, rang die Ukrainerin Kateryna Koslowa mit 6:2, 5:7, 6:4 nieder.

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