Mo, 18. Dezember 2017

Neverending Story

29.08.2016 22:00

Russland auch für Paralympics 2018 gesperrt?

Russland ist nicht nur von den bevorstehenden Sommer-Paralympics in Rio de Janeiro (7. bis 18. September), sondern auch von den Winter-Paralympics 2018 (9. bis 18. März) in Pyeongchang (Südkorea) ausgeschlossen worden. Diese jüngste Bestrafung durch das Internationale Paralympische Komitee (IPC) gab das Paralympische Komitee Russlands (RPC) am Montag in Moskau bekannt. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat der Darstellung des russischen Verbandes jedoch widersprochen.

Das IPC hatte die Sperre aller russischen Behindertensportler wegen der Verwicklungen in systematisches Staatsdoping ausgesprochen. Russland hatte diese Sanktion vor dem Internationalen Sportsgerichtshof (CAS) erfolglos angefochten. Nach dieser Bestätigung durch den CAS in der Vorwoche habe das IPC entschieden, die Sperre auf die Winter-Paralympics in Südkorea auszudehnen, hieß es auf der RPC-Website.

Das RPC hat den Fall mittlerweile vor das Schweizer Bundesgericht gebracht. Da der CAS seinen Sitz in Lausanne hat, ist bei einer Anfechtung seiner Urteile das Schweizer Bundesgericht zuständig.

"Stimmt nicht"
Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat der Darstellung des russischen Verbandes widersprochen, wonach die russischen Behindertensportler auch für die Winter-Paralympics 2018 in Südkorea gesperrt sind. "Das stimmt nicht. Sobald der russische Verband seinen Verpflichtungen nachkommt, wird die Sperre mit sofortiger Wirkung aufgehoben", sagte IPC-Pressesprecher Craig Spence am Dienstag.

Das IPC hatte wegen des mutmaßlichen Staatsdopings die IPC-Mitgliedschaft des Nationalen Paralympischen Komitees Russlands (RPC) aufgehoben. Dadurch sind die russischen Sportler von den Paralympics in Rio vom 7. bis 18. September ausgeschlossen. Das RPC hatte mitgeteilt, dass sich die Strafe des IPC auch auf die Winterspiele 2018 in Pyeongchang erstrecke.

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