Di, 17. Oktober 2017

Wohnungen geräumt

29.08.2016 16:07

Spinnen-Invasion in Tiroler Gemeindebau

Mit einer Spinnen-Plage sind Mieter einer Wohnanlage in Innsbruck konfrontiert: Tausende Krabbeltiere nisteten sich in jeder Ritze ein, bisherige Bekämpfungsmethoden versagten. Die neue "Geheimwaffe" ist jetzt Wärme. Die Mieter müssen ausziehen.

"Im Stiegenhaus, auf dem Balkon, sogar auf Spielzeug: Überall waren Spinnen bzw. Kokons zu sehen. So etwas ist mir noch nie untergekommen", berichtete Innsbrucks Wohnbaustadtrat Andreas Wanker nach einem Lokalaugenschein.

Acht Wohnungen waren befallen. Woher die Tiere kamen, ist unklar. Ein zoologisches Gutachten wurde erstellt. "Es handelt sich um eine eingeschleppte Art der Kugelspinne. Die Tiere sind sehr klein und ungiftig, vermehren sich aber rasend schnell", sagt Markus Holas von der Gebäudeverwaltung.

Die Mieter mussten vorübergehend ausziehen, ihre Wohnungen räumen, denn diese werden nun tagelang auf 45 Grad erhitzt: Bei dieser Temperatur sterben die Spinnen und ihre Gelege ab. Ein zuvor bestellter Kammerjäger war zunächst von einer anderen Gattung ausgegangen.

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