So, 19. November 2017

„Wir richten das!“

29.08.2016 07:26

Rapid-Boss denkt schon an die Champions League

"Schade, dass Salzburg in der Champions League ausgeschieden ist. Aber wenn wir Meister werden, werden wir das richten." Mit diesem Sager sorgte Rapid-Präsident Michael Krammer im Rahmen des Salzburg-Spiels am Sonntag (0:0, siehe Video oben) für Aufsehen.

Wenn man bei Rapid offiziell zu tun hat, darf man vor hoher Erwartungshaltung nie Angst haben. Wir gehen die Mission 33 heuer richtig an." Mit dieser Ansage preschte - während sich die sportliche Leitung in Zurückhaltung übt - gestern Rapids Präsident Michael Krammer noch vor dem Anpfiff des Hits vor. Mutig. Frech. Und dann polterte er fast dreist: "Schade, dass Salzburg in der Champions League ausgeschieden ist. Aber wenn wir Meister werden, werden wir das richten."

Seit fünf Heimspielen gegen Bullen sieglos
An der Kampfansage änderte dann auch die Nullnummer nichts. Obwohl Rapid jetzt schon fünf Heimspiele in Folge auf einen Sieg gegen den Meister wartet. Und die Chance groß war. Den mächtigen Block West im Rücken, kein Soriano im Salzburger Aufgebot, dazu der Ärger um Bernardo - aber Rapid nutzte die Gunst der Stunde nicht.

Grausig
Dennoch war man zufrieden: "Es war grausig, da drin ist die Luft brutal gestanden", stöhnte nicht nur Verteidiger Dibon über die Backofen-Temperaturen (mindestens 35 Grad) im Hexenkessel. "Jeder ist über den Schweinehund, die Hitze drübergegangen. So sah es auch Büskens: "Wie wir diesen Abnützungskampf angenommen haben, verdient Respekt."

Logisch, dass es kein Leckerbissen, sondern ein zerfahrener, intensiver Fight war. In dem alle Statistiken (13:7 Schüsse, 57:43 Prozent Ballbesitz, 10:0 Ecken etc.) für Rapid sprachen, die großen Chancen aber fehlten. "Wir können mit dem 0:0 gut leben", meinte daher auch Schaub.

Schwab out
Wobei Rapid auch ein "Opfer" zu beklagen hat: Kapitän Schwab schied zur Pause aus. "Ich hab nach 30 Minuten einen Stich am Oberschenkel gespürt, es wäre sinnlos gewesen, da drüber zu gehen. Ich wollte nichts riskieren."

Zumal jetzt die herbeigesehnte Länderspiel-Pause folgt, die Büskens-Truppe die Akkus aufladen kann. Auch mental. Ehe es am 10. September zu Leader Sturm Graz geht. Mit vier Punkten Rückstand. Kein Drama.

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