So, 19. November 2017

Nach Stunden befreit

28.08.2016 17:01

Wien: Betrunkener Nachtschwärmer stürzt in Schacht

Er verließ eine Disco, um Geld zu holen, und wachte erst Stunden später in einem dunklen Belüftungsschacht auf - die skurrile Geschichte eines 34-jährigen Nachtschwärmers könnte einem Hollywood-Streifen à la "Hangover" entsprungen sein, spielte sich aber in den frühen Samstagmorgenstunden mitten in Wien ab.

Hauptdarsteller: Alfons H. (Name geändert). Schauplatz: die Diskothek Bollwerk im Wiener Donauplex. Nur das "Drehbuch" ist voller Lücken! "Ich wollte mir gegen 1 Uhr Bargeld besorgen und wachte kurz nach 5 Uhr eben in diesem Schacht auf", fasst H. seine Erinnerungen zusammen.

Den Rest konnte die Polizei mehr oder weniger rekonstruieren: So dürfte der 34-Jährige über mehrere Notausgänge im an sich unzugänglichen Stiegenhaus gelandet und dort schließlich mehr als sechs Meter tief in den Schacht gefallen sein.

"Geschichte hätte anders ausgehen können"
Als er schwer verletzt zu sich kam, setzte der Mann einen Notruf ab. Weniger wegen des Sturzes, vielmehr aufgrund des Wodkas hatte der Pechvogel keine Ahnung, wo er sich befand - die Beamten mussten das Handy orten.

Kurz nach 6 Uhr befreite die Wiener Berufsfeuerwehr den Verletzten aus seiner misslichen Lage. "Eigentlich hatte ich Glück im Unglück, die Geschichte hätte anders ausgehen können", so H.

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