Di, 12. Dezember 2017

Rapids Büskens sauer

26.08.2016 19:13

"War völlig unnötig!" - Rundumschlag in Hütteldorf

Gut is gangen, nix is gschehen. Mit dieser Weisheit konnte Rapids Trainer Mike Büskens nach dem 0:2 gegen Trencin wenig anfangen. Er reagierte - trotz Aufstieg in die Gruppenphase nach dem 4:0-Hinspiel - zynisch: "Glückwunsch an alle Experten, die dachten, dass es leicht wird, nur wissen wollten, wie hoch wir gewinnen." Und dann sauer: "Wir haben völlig unnötig wichtige Körner gelassen."

Blickrichtung Sonntag, dem großen Liga-Hit im ausverkauften Allianz-Stadion gegen Salzburg. "Red Bull musste schon in die Verlängerung. Und dann machen wir so was", ärgerte sich Büskens über die Zitterpartie gegen die Slowaken.

Die wegen des fahrlässigen Beginns dann doch 93 Minuten an die Substanz ging. Von wegen Akkus aufladen. In der Pause musste sogar Interims-Kapitän Schwab kommen, um für Stabilität zu sorgen. Später noch Schrammel. Stammspieler, denen Büskens eine Pause gönnen wollte. Ging nicht. "Bei dem, was wir abgeliefert haben, brauchen wir auch nicht über einzelne Spieler reden, die reinkamen", war damit für Büskens auch schon alles zum Thema Rotation gesagt.

Letztlich war Büskens' Rundumschlag ein lauter Weckruf, der Donnerstagnacht durch Hütteldorf hallte. "Ohne die Basics, im Schlafmodus läuft eben nichts", so Rapids Trainer. "Das ist wichtig für unseren Lernprozess."

Büskens beneidet die Bullen
Und vielleicht ja eine heilende Watsch'n vor dem Sonntag-Hit gegen Salzburg. Und die Bullen kommen nach dem Zagreb-Flop auch nicht mit der breitesten Brust nach Hütteldorf. Zudem ohne den verletzten Schwegler (Innenbandriss im Knie). Auch Soriano und Wanderson sind angeschlagen. Und dennoch beneidete Büskens am Donnerstag die Bullen. Aber nur wegen dem Los Schalke: "Mein Ex-Klub, mein zweites Wohnzimmer. Die hätte ich gerne gehabt."

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