Di, 21. November 2017

Causa „Alt-Wien“

25.08.2016 16:55

Erst jedes zweite Kind hat einen Kindergartenplatz

Der Streit in Wien um 33 Kindergärten nimmt kein Ende: Während der neue Vorstand um den Weiterbestand kämpft, haben sich schon Hunderte Eltern von "Alt-Wien" verabschiedet. Jeder zweite Knirps hat einen neuen Betreuungsplatz. Gleichzeitig blicken 970 Sprösslinge und 300 Angestellte in eine ungewisse Zukunft.

Ein SMS an alle Eltern schürte am Donnerstag jedenfalls Hoffnung: "Alle Kinder, die noch keinen anderen Platz haben, werden bei uns betreut werden! Die Mitarbeiter sind im September am Arbeitsplatz!", versicherte "Alt-Wien". Auf Anfrage der "Krone" wollte man die Nachricht allerdings nicht öffentlich kommentieren.

Erneut Steuergeld rechtswidrig verwendet?
Für Zündstoff könnte jedoch die August-Abrechnung sorgen. Der Verein soll die Steuergelder schon wieder rechtswidrig verwendet haben (es gilt die Unschuldsvermutung).

Fix ist jedenfalls, dass bereits 1200 Knirpse ab September einen neuen Kindergarten besuchen. Laut MA-10-Chefin Daniela Cochlar konnte 470 von ihnen ein städtischer Platz vermittelt werden. Weitere Kapazitäten seien vorhanden.

Schwierig gestaltet sich laut Stadträtin Sandra Frauenberger die Situation der 300 Angestellten. Sie werden von der Gewerkschaft betreut.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden