Di, 21. November 2017

Mitten in der Nacht

24.08.2016 15:47

Junge Frau stürzte mit Auto in die Saalach

Tödlicher Unfall mitten in der Nacht in Saalbach-Hinterglemm: Eine 31-jährige Maishofenerin geriet auf der Glemmtal Landesstraße ins Schleudern und prallte gegen ein Brückengeländer. Der Wagen hob ab und stürzte in die Saalach. Erst Stunden später bemerkte eine Joggerin das Wrack. Da war die Lenkerin bereits tot.

Die 31-Jährige war gegen 3 Uhr früh mit ihrem Auto auf dem Weg nach Hause, als es auf der Glemmtal Landesstraße auf Höhe der Pension Schneider in Vorderglemm zu dem Unglück kam: Sie geriet offenbar ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen das Geländer der Brücke in der Schneiderkurve. Durch die Wucht des Anpralls hob das Auto regelrecht ab und "flog" schließlich in die dort nur 30 cm hohes Wasser führende Saalach. Das Wrack landete auf dem Dach.

Reanimationsversuche blieben erfolglos
Eine Anrainerin hörte einen lauten Knall und sah in der Folge draußen nach, was los ist. Das Wrack auf der anderen Straßenseite im Wasser konnte sie aber in der Nacht nicht bemerken. Erst vier Stunden später, gegen 7, Uhr, kam eine Joggerin vorbei. Als sie über die Brücke rannte, sah sie das völlig zerstörte Auto im Wasser und schlug Alarm. Rettung, Polizei und Feuerwehr - mit 20 Mann und drei Fahrzeugen - rückten umgehend zum Unfallort aus. "Als wir ankamen, hatten die Sanitäter die Frau schon aus dem Wrack befreit. Alle Reanimationsversuche blieben aber offenbar erfolglos", schildert Feuerwehrkommandant Michael Eberharter.

Die Feuerwehr übernahm die Absicherungs- und Aufräumarbeiten. "Die Firma Just aus Zell am See ist mit einem Kran gekommen. Die haben das Wrack aus dem Wasser gezogen", so Eberharter. Die Schneiderkurve ist eigentlich kein Unfallhäufungspunkt. Auf der Glemmtal Landesstraße kommt es aber häufig wegen zu hoher Geschwindigkeiten zu Unfällen. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an, um klären zu können, ob die Frau bereits beim Absturz oder erst später im Wasser verstorben ist.

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