Di, 24. Oktober 2017

"Allen geht's gut"

23.08.2016 12:48

Pandababy-Zwillinge entwickeln sich prächtig

Die Panda-Zwillinge im Wiener Tiergarten Schönbrunn, die vor 16 Tagen zur Welt gekommen sind, haben sich bisher prächtig entwickelt. Die Mutter "Yang Yang" kümmert sich fürsorglich und völlig gelassen um ihre beiden Jungtiere. Die drei Brüder der Zwillinge - die ebenfalls in Schönbrunn zur Welt kamen - leben in China. "Allen geht es gut", hieß es seitens des Tiergartens am Dienstag.

Die erfahrene Panda-Mutter säugt die Zwillinge, putzt sie und hält sie warm. Die Kleinen werden von Tag zu Tag aktiver. "Die Jungtiere strecken sich, tatzeln mit ihren kleinen Pfoten in die Luft und unternehmen ihre ersten zaghaften Krabbelversuche auf dem Bauch der Mutter", erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Auch der rosa Schimmer weicht immer mehr dem schwarz-weißen Fell und sie sehen schon wie Pandas im Miniaturformat aus.

Details zu Gewicht oder Geschlecht der Tiere gibt es noch keine, da nach wie vor noch kein Pfleger bei den Tieren in der Wurfbox war. Zu den Großen Pandas haben die Pfleger im Tiergarten generell keinen direkten Kontakt. "Wir müssen ohnehin warten, bis Yang Yang einmal die Höhle verlässt um Bambus zu essen, damit wir zu den Jungtieren gehen können", sagte Zoologin Eveline Dungl.

"Sterblichkeit generell hoch"
Dass Große Pandas Zwillinge zur Welt bringen, kommt laut Dungl häufig vor. Meist zieht die Mutter allerdings nur das kräftigere Jungtier groß. Die Überlebenschancen bei Pandas in den ersten Wochen liegen lediglich bei 50 Prozent. Daher erfolgt die Namensgebung nach chinesischer Tradition erst nach 100 Tagen. "Im ersten Jahr ist die Sterblichkeit generell hoch, aber nach diesen 100 Tagen ist die Chance recht groß, dass beide überleben", sagte Dungl. "Speziell bei Pandabären kommen die Jungtiere sehr schwach entwickelt zur Welt."

Die kleinen Pandas werden wie auch ihre 2007, 2010 und 2013 geborenen Brüder höchstwahrscheinlich asiatische Namen bekommen, da die Jungtiere im Alter von zwei Jahren nach China gebracht werden. Ob es wieder ein Besuchervoting geben wird, steht noch nicht fest. Damals gaben die chinesischen Partner drei Namen vor, unter denen die Besucher des Tiergartens wählen konnten.

Livebilder aus Wurfbox auf Videowand
Bis die Kleinen live zu sehen sein werden, müssen sich die Besucher noch gedulden. "Der nächste große Entwicklungsschritt im Leben der Pandazwillinge ist die Ausbildung ihres Gehörsinns im Alter von etwa fünf Wochen. Außerdem sind die Jungtiere noch blind. Erst im Alter von rund 40 Tagen öffnen sie die Augen. Es wird noch bis Jahresende dauern, bis sie wirklich krabbeln können und ihre Wurfbox verlassen werden", sagte Schratter. Bis dahin können Pandafans die Entwicklung der Jungtiere auf einer großen Videowand im Tiergarten mitverfolgen, auf der tagesaktuell die besten Szenen aus der Wurfbox gezeigt werden.

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