Mo, 19. Februar 2018

Fieser Virus

23.08.2016 09:18

Privat-Nachricht auf Facebook lockt in Sex-Falle!

Betrügereien im Internet gibt es bekanntlich wie Sand am Meer - und auch das soziale Netzwerk Facebook entdeckten Ganoven längst für sich. Derzeit kursiert dort wieder vermehrt die heimtückische Masche, bei der Nutzer von vermeintlichen Freunden private Nachrichten samt Link erhalten - wird draufgeklickt, läuft man Gefahr, unter anderem in eine fiese Sex-Falle zu tappen!

"Bist das du im Video?" - diese private Nachricht samt Internet-Link macht derzeit wieder auf Facebook bzw. dem dazugehörigen "Messenger" die Runde. Auch Hunderte Tiroler waren zuletzt Adressaten dieser Botschaft, die, wie es scheint, von echten Freunden gesandt wurde. Doch Vorsicht! Hinter dieser Nachricht, die freilich die Neugier bei den Nutzern weckt, stecken nicht Familienangehörige, Arbeitskollegen oder sonstige Bekannte, sondern dreiste Ganoven!

Schadsoftware, Datendiebstahl und Abzocke drohen

"Der beigefügte Link ist gefährlich", warnt Hans Peter Seewald, Leiter der Kriminalprävention beim LKA Tirol. "Klickt man drauf, besteht die Gefahr, dass man sich Schadsoftware einfängt, ein Abo abschließt oder auf Seiten kommt, wo Daten bekannt gegeben werden sollen." Unter anderem gibt es Fälle, bei denen Nutzer in eine Sex-Falle tappten und verschiedenste Summen von deren Handyrechnungen abgebucht wurden.

Vom gesunden Misstrauen bis hin zur Regulierungsbehörde

Seewald rät, stets ein gesundes Misstrauen an den Tag zu legen, im Zweifel beim richtigen Freund nachzufragen, auf Zahlungsaufforderungen keinesfalls zu reagieren und im Ernstfall die staatliche Regulierungsbehörde einzuschalten.

Ganoven kopieren Profile: Auf Privatsphäre-Einstellungen achten!

Während bei dieser Masche ein von Betrügern entwickelter Virus das Seine tut, nutzen andere Ganoven weiter die Leichtsinnigkeit von vielen Facebook-Nutzern aus. Immer wieder gelingt es Unbekannten, Profile zu kopieren und den einen oder anderen auf der Freundesliste abzuzocken. "Unbedingt mehr auf Privatsphäre-Einstellungen achten", sagt Seewald abschließend.

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