Do, 14. Dezember 2017

Olympia-Quali

22.08.2016 16:33

Eishockey-Team: "Fahren sicher nicht zum Spaß hin"

Österreichs Eishockey-Team trainiert seit Montag für die Olympia-Qualifiktaion. NHL-Star Michael Grabner peilt trotz starker Rivalen den Aufstieg an.

Montag, 11.50 Uhr, Wien-Kagran. Österreichs neuer Eishockey-Teamchef Alpo Suhonen leitet in der Schultz-Halle erstmals das Training. Der erste Test? Am Mittwoch gegen die Slowakei. Das Ziel? Die anstehende Olympia-Quali. Der Kader? Ein Team um zwei unserer NHL-Stars - Michi Raffl und Michi Grabner. Er kennt die Eishockey-Welt, wechselte in der NHL kürzlich von Toronto zu Topklub New York Rangers  - dennoch lassen Grabner die Gedanken an Olympia 2018 so richtig auftauen.

"Flüssige Begleiterscheinungen" 2014
"Das wäre für jeden eine große Ehre, Österreich dort wieder vertreten zu dürfen." Obwohl sich 2014 ein paar "flüssige Begleiterscheinungen" dazugesellten. "Da gab’s Geschichten, die stimmten und auch nicht - eines ist klar: Wir wollen zu Olympia!" Dafür muss das Team um  Grabner und Philadelphias Michi Raffl, die zuletzt daheim in Villach trainierten, nach Riga. Und dort ab 1. September ihre Quali-Gruppe gegen Gastgeber Lettland, Deutschland und Japan gewinnen. "Wir fahren da sicher nicht zum Spaß hin, das Ziel ist klar."

Für den Traum von den fünf Ringen startete am Montag die Vorbereitung. Neo-Trainer Suhonen, dem NHL-Star Vanek absagte, muss rasch die richtige Abstimmung finden. "Es geht um die Balance zwischen Defensive und Offensive, um ein funktionierendes Team." In dem  Reden nicht Silber, sondern Gold ist - wie auch Thomas Raffl dem Finnen Suhonen attestierte: "Bei ihm spielt die Kommunikation eine  größere Rolle. Er lebt den europäischen Coachingstil und will, dass wir uns einbringen."

Ärger über Zeitplan
Inputs, die offenbar auch der internationale Verband hätte benötigen können. Eine Quali im Spätsommer, wo die Klubs in der Liga-Vorbereitung stecken und Champions League spielen? "Das ist nicht richtig", murrte Suhonen, "hat man nicht gut durchdacht." Immerhin sind Grabner und Raffl dabei - ehe sie Mitte September in die große Eishockey-Welt NHL zurückkehren.

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