So, 27. Mai 2018

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22.08.2016 10:00

"Breath of the Wild": Wildnis pur im neuen "Zelda"

Mehr Freiheiten denn je verspricht "The Legend of Zelda: Breath of the Wild", das 2017 sowohl für die Wii U als auch Nintendos nächste Konsole NX erscheinen soll. krone.at konnte sich auf der Gamescom in Köln bereits auf ein kurzes Abenteuer mit Held Link begeben.

Hyrule ist nicht mehr das, was es einmal war. Das muss Link erkennen, nachdem er von einer geheimnisvollen Stimme aus einem langen und tiefen Schlaf geweckt wurde. Nun ist es an ihm, die böse Macht, die das Königreich befallen hat, zu vernichten. Das allerdings dürfte ein Weilchen in Anspruch nehmen, denn "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" präsentiert sich größer und umfangreicher denn je. Nintendo zufolge warten alleine mehr als 100 Schreine voller Fallen und Rätsel darauf, in der offenen Spielwelt entdeckt zu werden.

In welcher Reihenfolge die Spieler diese erkunden, bleibt ganz ihnen überlassen. Und auch, wie sie dorthin gelangen: Ob Baum oder Berg - nahezu jedes Objekt kann von Link erklommen werden, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen oder nach versteckten Schatztruhen Ausschau zu halten. Mit dem Gleitschirm schwebt er anschließend wieder talwärts, und wenn ihm das zu langsam geht, nutzt er seinen Schild als Untersatz für eine Rutschpartie.

Bei seinen Reisen durch Hyrule sollte sich Link allerdings nicht nur vor Gegnern in Acht nehmen, sondern auch der Natur selbst, hält das sich dynamisch verändernde Wetter doch so manch unliebsame Überraschung parat. Ein plötzlicher Platzregen etwa kann jedes Lagerfeuer löschen und damit Links Bemühungen, sich aus gesammelten Nahrungsmitteln ein gesundes Essen zu kochen, zunichtemachen. Metallische Waffen wiederum können bei Gewitter Blitze anziehen, und sollte es Link in kältere Gefilde verschlagen, sollte er besser die richtige Kleidung dabei haben.

Für zusätzlichen Realismus und Herausforderung sorgt der Umstand, dass Waffen Abnützungserscheinungen unterliegen und daher regelmäßig repariert werden sollten. Die dafür benötigten Materialien findet Link zumeist in der freien Natur oder in den Hinterlassenschaften besiegter Gegner.

Wenn Link nicht gerade draußen spielt, dann steckt er wahrscheinlich in einem der bereits erwähnten Schreine. Sie enthalten speziellen Items und Belohnungen, die ihm auf seiner weiteren Reise zugutekommen, darunter etwa die Fähigkeit, diverse Bomben herzustellen, die Zeit um Gegner herum zu verlangsamen oder Objekte mittels einer Art magnetischem Lasso zu bewegen - nützlich, wenn beispielsweise schwere Eisentüren den Weg versperren.

Das Ganze spielt sich nicht nur großartig, sondern sieht auch so aus. Zumindest für Wii-U-Verhältnisse. Mithalten mit vergleichbaren Titeln auf Xbox One oder PS4 kann die dynamische, abwechslungsreiche und farbenprächtige Spielwelt jedoch nicht. Spannend abzuwarten bleibt deshalb, wie sich "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" auf der kommenden NX-Konsole präsentieren wird. Vielleicht wird Nintendo bis dahin ja auch noch seine antiquierten Dialogboxen los und setzt stattdessen vollständig auf Sprachausgabe. Wir würden es uns jedenfalls wünschen.

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