Sa, 26. Mai 2018

Fühlte sich gestört

21.08.2016 14:08

Mord im Pflegeheim: Seniorin (88) gesteht Bluttat

Die 88-jährige Pflegeheimbewohnerin hat am Sonntag bei der Vernehmung gestanden, ihre Zimmerkollegin am Freitagabend attackiert zu haben: Sie könne sich zwar nicht an alles erinnern, aber sie wisse noch, mit der Glasflasche zugeschlagen zu haben, hieß es seitens der Polizei. Das Opfer starb im Spital. Als Motiv gab sie an, sich von den gelegentlichen Schreien der 86-Jährigen gestört gefühlt zu haben. Über die Verdächtige wurde am Sonntag U-Haft verhängt.

Am Montag wird die betagte Verdächtige dem Haftrichter vorgeführt. Fritz Grundnig von der Landespolizeidirektion Steiermark erklärte, dass die mutmaßliche Täterin bis dahin im Inquisitenspital angehalten wird. Vor der Polizei habe die 88-Jährige zugegeben, dass sie "zufrieden" gewesen sei, als ihr Opfer nach der Attacke ruhig war. Anschließend habe sie sich wieder ins Bett gelegt.

Wenig später hatte eine Pflegerin die schwer verletzte Bewohnerin gefunden. Obwohl die 86-Jährige sofort ins Spital kam, starb sie etwa eineinhalb Stunden später. Laut der Heimleitung soll die Beschuldigte psychisch krank sein. Das wird nun wohl ein Gutachter beurteilen müssen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Für den Newsletter anmelden